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MI | 11.04.2012
Auf dem Weg zur Schanze (Bild: ORF)
SPORT
Geheimnisumwitterte Schanzenbaustelle
ORF-Redakteur Peter Matha hat sich die geheimnisumwitterte Baustelle der Naturschanze im Nationalpark Hohe Tauern angesehen. Ein beschwerlicher Weg und eine abenteuerliche Trasse im Hochgebirge.
Flüge bis 300 Meter?
Auf der Monsterschanze aus Naturschnee im Guttal sollen bisher unerreichte Flüge bis 300 Meter möglich sein. Bislang gibt es aber keine Bestätigungen, dass wirklich ein bekannter österreichischer Energydrink-Hersteller hinter dem Projekt steht.

Gemeinsam mit Lawinenexperte Wilfried Ertl machte sich Redakteur Peter Matha mit den Tourenskiern auf den beschwerlichen Weg ins Hochgebirge, um einen Blick auf die Bauarbeiten zu werfen.
Das Guttal in den Hohen Tauern (Bild: ORF)
Das Guttal, in dem die Schanze entstehen soll
Wilfried Ertl und Peter Matha (Bild: ORF)
Arbeiter wollten sich nicht filmen lassen
Der Weg begann in Heiligenblut, dann ging es mit den Tourenskiern weiter in Richtung 3.000er-Marke. Fünf Stunden waren die beiden unterwegs auf der Suche nach dem Bautrupp. Der erste Blick gelang von oben.

Als sich Ertl und Matha den Arbeitern mit ihren Pistengeräten näherten, verschwanden sie - wollten offenbar nicht gefilmt werden.
Drei Pistengeräte im Einsatz
Drei Pistengeräte auf der Baustelle (Bild: ORF)
Schnee wird über 300 Meter gepumpt
Durch einen dicken Plastikschlauch wird Schnee zum Landepunkt der Springer, rund 300 Meter tiefer, verfrachtet. Der Tauernwind weht den Schnee auf dieser Höhe schnell wieder weg.
Schnee wird durch einen Schlauch gepumpt (Bild: ORF)
Blick auf Schlauch und Landepunkt (Bild: ORF)
Blick hinunter - wer wagt so einen Sprung?
Wilfried Ertl schätzte die Steilheit des Hanges auf mehr als 50 Grad, er wirkt von oben fast senkrecht. Dort sollten die Springer landen. Er ist steiler, als der Anlauf.
Anlaufspur erkennbar
Anlaufspur und der Schanzentisch auf einem natürlichen Rücken waren erkennbar. Die Recherchen ergaben, dass schon im letzten Jahr Sprünge durchgeführt werden sollten. Angeblich soll es aber keine Sprünge gegeben haben, weil der Schanzentisch falsch berechnet war.
Arbeiten im Hochgebirge (Bild: ORF)
Pistengerät spurt den Anlauf
Schanze Anlauf (Bild: ORF)
Nur in der Computeranimation kann man erahnen, wie weit die Athleten möglicherweise springen werden - vorausgesetzt, es wagt überhaupt jemand.
Grafik Schanze (Bild: ORF)
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