Kärnten ORF.at
MI | 11.04.2012
(Bild: Alpenverein)
SANIERUNG NÖTIG
Hofmannshütte vor der Schließung
Die älteste Hütte der Ostalpen - die Hofmannshütte am Großglockner - ist von der Schließung bedroht.  Dem Alpenverein ist es nicht möglich, die finanziellen Kosten der nötigen Generalsanierung zu tragen.
Noch keine Förderung in Sicht
Seit 1862 ist die Hütte im Besitz des österreichischen Alpenvereins. Die älteste Hütte der Ostalpen in der Kernzone des Nationalparks müsste generalsaniert werden, bestätigt Alpenverein-Generalsekretär Robert Renzler.

Wenn es nicht eine kräftige Förderung der öffentlichen Hand gibt, stehe die Hütte definitiv vor der Schließung bzw. vor dem Abbruch, so Renzler.

Laut einstimmigem Regierungsbeschluss vor einem Jahr soll die Förderung für alpine Infrastruktur erhöht werden. Konkrete Summen sind bis dato aber noch unbekannt.
Mehr Kosten, weniger Einnahmen
Der Österreichische Alpenverein finanziert sich zum Großteil aus Hütteneinnahmen und Vereinsbeiträgen. Das Land Kärnten steuert dem Alpenverein jährlich rund 21.000 Euro bei.

Die meisten Alpenvereinshütten - 40 von 250 - stehen in Kärnten. In den letzten zehn Jahren hat der Verein viel Geld in die ökologische Infrastruktur seiner Hütten gesteckt.

Der Umweltschutz machte den Erhalt der Hütten allerdings teuer. Die Kosten stiegen um rund 40 Prozent, die Einnahmen sind aber gleich geblieben.
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