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MI | 11.04.2012
Carinthia (Foto: ORF)
Symbolbild
KULTUR
Große Feier: 200 Jahre "Carinthia"
Am Donnerstag feierten der Geschichtsverein und der naturwissenschafliche Verein Kärntens im Wappensaal des Landhauses das 200-jährige Bestehen der Jahreszeitschrift "Carinthia". Sie ist die älteste noch bestehende deutschsprachige Zeitschrift Österreichs.
Drittälteste Zeitschrift im deutschen Raum
Die "Carinthia" ist zudem die drittälteste Publikation im gesamten deutschen Sprachraum. Sie galt lange Zeit als das wissenschaftliche Sprachrohr Kärntens. Im Sommer 1811, zu Beginn des bürgerlichen Zeitalters, wurde die Zeitschrift "Carinthia" zum ersten Mal gedruckt. Seit damals ist dieses wissenschaftliche Sprachrohr des Landes regelmäßig erschienen.
Bürgerliche Öffentlichkeit als wichtiges Anliegen.
Beginn als Beiblatt der Klagenfurter Zeitung
Ursprünglich erschien die "Carinthia" als wöchentliches Beiblatt der Klagenfurter Zeitung.
"Der Erzherzog Johann hat gesagt, jeder muss sich äußern und man sollte eine bürgerliche Öffentlichkeit schaffen. Deswegen wurden solche Zeitschriften herausgegeben", so die Präsidentin des Geschichtsvereines Kärnten - Claudia Fräss-Ehrfeld.
Breite Basis als Erfolgsrezeopt.
AB 1964 als Monatszeitung
Ab 1864 gaben der Geschichtsverein
und der naturwissenschaftliche Verein die "Carinthia" als gemeinsame Monatszeitschrift heraus.

Ab dem Jahr 1891 wurde das Periodikum geteilt.
In der "Carinthia 1" findet seit damals die Geschichtsforschung über Kärnten ihren Niederschlag, in der "Carinthia 2" die naturwissenschaftliche.

"Die Carinthia wurde von da an als wissenschaftliche Zeitung geführt. Wir sind immer darauf bedacht gewesen, dass jeder mitschreiben kann. Das bringt die breite Verankerung im Land", so Fräss-Ehrfeld.

Die aktuellen Eckdaten: Die "Carinthia" erscheint jährlich in einer Auflage von 3.600 Exemplaren. Die Jubiläumsausgabe 2010 wird am 1. Dezember im Schloß Margeregg präsentiert.
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