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MI | 11.04.2012
Maria (Fotolia/Sascha Bergmann)
RELIGION
Sturm auf (ausgebliebene) Marienerscheinung
Die für Samstag vom Italiener Salvatore Caputa angekündigte Marienerscheinung auf dem Schlossberg von Bad St. Leonhard blieb wohl dem Seher selbst vorbehalten. Dennoch waren, wie im Mai, Hunderte Besucher gekommen.
Diözesanbischof Schwarz riet von Veranstaltung ab.
Hunderte Besucher trotz "Wunderwarnung"
Geht es nach dem Italiener Salvatore Caputa, hätte es Samstagnachmittag auf dem Schlossberg von Bad St. Leonhard im Lavanttal eine Marienerscheinung geben sollen. Noch am Donnerstag hatte Diözesanbischof Alois Schwarz die Menschen davor gewarnt, auf den Schlossberg zu gehen und von einer Privatveranstaltung des Italieners gesprochen.

Trotz der offiziellen "Wunderwarnung" gab es aber einen Ansturm von Hunderten Besuchern, darunter auch ein Geistlicher, der Pfarrer von Oberwart im Burgenland, Johann Hochwarther. Die Marienerscheinung selbst ist aber wohl erneut dem Seher aus Italien vorbehalten geblieben.
Salvatore Caputa_Seher (Bild: ORF)
Schon im Mai hatte Caputa auf dem Schlossberg eine Marienerscheinung angekündigt, damals waren rund 500 Menschen zum bevorstehenden Ereignis gepilgert.
In der Kirche Erscheinungen umstritten
Caputa verweist darauf, schon mit sechs Jahren seine erste Marienerscheinung gehabt zu haben. In der offiziellen katholischen Kirche ist seine Person umstritten, Untersuchungen der Diözesen Mantua, Trient und Bozen kamen zu einem negativen Ergebnis.

Viele Menschen wollten aber wohl eher dem Seher als dem Bischof Glauben schenken. Letztendlich war es auch am Samstag wie schon bei allen von Caputa vorhergesagten Erscheinungen: Eine Begegnung mit Maria hatte nur der Seher.
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