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MI | 11.04.2012
BP Heinz Fischer mit Reinhold Dörflinger (Bild: Gerald Lehner)
AUSZEICHNUNG
Goldenes Ehrenzeichen für Bergretter
Bundespräsident Heinz Fischer hat dem Präsidenten des österreichischen Bergrettungsdienstes, dem Klagenfurter Reinhold Dörflinger, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik verliehen.
Funksystem in Kärnten aufgebaut
Der gebürtige Klagenfurter Reinhold Dörfliner sieht die Auszeichnung, die ihm am 31. Mai in der Hofburg verliehen wurde, auch als offizielle Würdigung Österreichs für alle Bergrettungsleute im Land.

Heinz Fischer erinnerte in seiner Festrede an die vielfältigen Tätigkeiten von Dörflinger für die Bergrettung - beginnend beim Aufbau eines schlagkräftigen Funk- und Kommunikationssystems in Kärnten bzw. im Großglocknergebiet.
1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit
Dörflinger zeigte sich gerührt und bedankte sich bei Fischer und bei seiner Familie. Vor allem verwies er auf seine Ehefrau, ohne deren jahrzehntelange Toleranz und Unterstützung die ehrenamtliche Tätigkeit - mit jährlich an die 1.000 Stunden für den ÖBRD - unmöglich sei.
Lebenslauf
Reinhold Dörflinger wurde am 6. März 1947 in Klagenfurt als Sohn eines kaufmännischen Angestellten der Kärntner Landwirtschaftskammer geboren. Er ging mit seinem Vater früh in die Berge und stand bereits als Neunjähriger auf dem Rauriser Sonnblick. Als 18-Jähriger absolvierte Dörflinger die Ausbildung zum Bergretter und wurde Mitglied der ÖBRD-Ortsstelle Klagenfurt. Dörflingers berufliche Laufbahn begann als kaufmännischer Angestellter, ehe er 1972 in den Dienst des Landes Kärnten wechselte, wo er 2007 als leitender Beamter des Katastrophenschutzes in Pension ging.
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