Kärnten ORF.at
MI | 11.04.2012
Fritz Kaltenegger (Bild: APA/Bauernbund)
POLITIK
Bundes-ÖVP stellt Koalition mit FPK infrage
Die ÖVP stellt nach dem Parteitag der FPK und der Rückkehr zur FPÖ die Koalition in Kärnten infrage. Die Bundes-ÖVP rät der Landesorganisation, sich zu überlegen, ob eine Zusammenarbeit überhaupt noch möglich ist.
Entscheidung trifft ÖVP Kärnten
Für ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger gibt es "verschiedene Szenarien" - etwa die Suche freier Mehrheiten im Landtag, die Aussetzung des Koalitionsübereinkommens mit den Kärntner Freiheitlichen oder eine Neuverhandlung im Koalitionsausschuss.

Bis die "schweren Vorwürfe" gegen FPK-Chef Uwe Scheuch aufgeklärt seien, "muss die Kärntner ÖVP überlegen, ob überhaupt eine Zusammenarbeit in Kärnten möglich ist", so Kaltenegger gegenüber der APA.

Die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise in Kärnten trifft der Kärntner ÖVP-Vorstand am Montag. Neuwahlen sind in Kärnten allerdings de facto nur mit Zustimmung der FP möglich.

Die Reaktion auf die Wiederwahl von Uwe Scheuch als Parteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten wurde von der ÖVP Kärnten mit Zurückhaltung kommentiert: Man nehme das Ergebnis zur Kenntnis, hieß es.
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