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MI | 11.04.2012
Koschuta (Bild: ORF)
Chronik
Koschuta: Kletterer tödlich verunglückt
In der Koschuta in den Karawanken ist am Samstagvormittag ein 53 Jahre alter Steuerberater aus Wien tödlich verunglückt. Der Mann stürzte auf dem Lärchenturm-Klettersteig 200 Meter ab. Zwei weitere Bergunfälle verliefen glimpflicher.
Wiener galt als erfahrener Bergsteiger
Der Wiener galt als erfahrener Bergsteiger und war mit einer Achtergruppe unterwegs. Vier Männer kehrten vor dem schwierigen Lärchenturm-Klettersteig um, die vier anderen gingen weiter.

Der Wiener klinkte sich dann aus dem Sicherungsseil aus, weil er eine gefährliche Stelle im flachen Gelände umgehen wollte. Dort geriet er jedoch auf einen Stein, der unter ihm wegbrach. Der Mann stürzte teilweise im freien Fall 200 Meter ab. Seine Leiche wurde vom Polizeihubschrauber mit dem Bergeseil geborgen.
Kurz darauf zweiter Unfall auf Koschutnigturm
Nur eine Stunde später geschah 500 Meter von der Absturzstelle entfernt auf dem Koschutnigturm ein zweiter Bergunfall. Ein Lehrer aus Ferlach trat auf einen losen Stein und stürzte ab. Das Sicherungsseil fing ihn auf, und er verletzte sich lediglich am Bein.
Villacherin erlitt Prellungen
Auch am Zellon in Kötschach Mauthen hat es am Samstagnachmittag einen Unfall gegeben. Eine 46 Jahre alte Villacherin vergaß am Klettersteig Senza Confini, ihren Carabiner aus einer Verankerung zu lösen und mußte absteigen.

Dabei verließen sie die Kräfte und die Frau rutschte talwärts. Sie wurde schließlich vom Sicherungsseil gehalten. Die Frau erlitt Prellungen und Abschürfungen.
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