Kärnten ORF.at
MI | 11.04.2012
Bild: ORF
Nach Villacher Schlägerei
Haider lässt Asylwerber abschieben
Nach einer Rauferei, bei der ein junges Pärchen in der Silvesternacht verletzt wurde, wurden tschetschenische Jugendliche und ihre Familien nach dem Willen von Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) aus Kärnten abgeschoben.
Nach Traiskirchen zurück geschickt
18 Asylwerber aus Tschetscheinen wurden am Montag auf Grund einer Weisung Haiders ins Flüchtlingslager Traiskirchen zurück geschickt.

Anstelle der tschtschenischen Familien sollen schon am Dienstag 16 andere Asylwerber in Kärnten aufgenommen werden, damit die Quote erfüllt bleibt.
Nach Gewalttätigkeit "kein Recht auf Asyl"
LH Jörg Haider, BZÖ (Bild: Eggenberger)Haider: "Jemand der gewalttätig ist, hat in Wirklichkeit kein Recht auf Asyl in Österreich und schon gar nicht in Kärnten".

Auch die Familien der Mittäter müssen zurück nach Traiskirchen. Sie würden nicht mehr aus der Grundversorgung durch Kärnten finanziert, so Haider:

"Die anderen, die mitbeteiligt waren an dieser Auseinandersetzung, sind mit Weisung von mir außer Landes gebracht worden. Jemand, der sich bei uns nicht einfügen und benehmen kann, wird aus Kärnten weggebracht. Was der Bund damit macht, ist mir egal", so Haider.
Haider: Rädelsführer ausweisen
Für die beiden jugendlichen "Rädelsführer" der Rauferei in Villach wurde außerdem beim Bundesasylamt in Graz ein Antrag auf Aberkennung des Asylstatus gestellt.
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