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MI | 11.04.2012
Quakenten-Plakat (Bild: BZÖ)
BZÖ-Wahlkampf
SPÖ-Chefin als "rote Quak-Ente"
Obwohl Haider-Sprecher Stefan Petzner wegen seiner Aussage, SPÖ-Chefin Gaby Schaunig sei eine "rote Quak-Ente" heftige Kritik einstecken musste, wird das BZÖ jetzt Infos und Sticker mit einer "Quak-Enten"-Karikatur in den Wahlkampf werfen.
"Humoristische Darstellung" auf Stickern
Die BZÖ-Wahlkämpfer in Kärnten bemühen im Wahlkampf jetzt auch Vergleiche aus dem Tierreich: Schaunig wird als "rote Quak-Ente" dargestellt. BZÖ-Wahlkampfleiter Stefan Petzner bezeichnete das als "humoristische Darstellung".

Man will die Karikatur mit Info-Blättern und Stickern landesweit unters Wahlvolk bringen. Plakate seien nicht geplant, sagte Petzner am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
Stefan Petzner, Stromberger mit Quakenten-Plakat (Bild: BZÖ - Eggenberger)
BZÖ-Wahlkampfleiter Stefan Petzner und Landesgeschäftsführer Manfred Stromberger mit dem Motiv der Anti-Schaunig-Kampgne.
"Politik darf frech sein"
"Schaunig schnattert gegen die Hypo Alpe-Adria-Bank, gegen Geld für Mütter und Familien und gegen Betriebsansiedlungen", begründete Petzner die Wahl der Ente.

"Politik darf auch frech und provokant sein", verteidigte er die Aktion, die bereits vor ihrer Präsentation zahlreiche kritische Kommentare in den Medien und von den Politiker-Kollegen ausgelöst hatte. "Mindestens eine Schublade zu tief gegriffen" oder "Frauen- und geschmacksfeindlich" wurde die Aussage bezeichnet.
Vergleich mit "Königskobra" und "Reißwolf"
BZÖ-Landesgeschäftsführer Manfred Stromberger wies die Kritik an der Wortwahl zurück und verwies auf Begriffe wie "Königskobra" oder "Reißwolf" für Funktionäre seiner Partei, bei deren Verwendung es kein "mitleidiges Getue" gegeben habe.

Auch er attackierte die SPÖ-Chefin: "Wenn ich den politischen Vergleich mache, glänzt Schaunig durch Nichtstun, da kann die Ursula Haubner locker mithalten."
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