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MI | 21.03 | 16:39
EIK-Teaser
"Friedenswege"
Hoch über Kötschach-Mauthen ist der Kleine Pal ein symbolträchtiger Ort für die geschichtliche Entwicklung Europas. Hier wird jeden Sommer an den "Friedenswegen" gearbeitet, die als Mahnmal gegen den Krieg dienen sollen.
Friedensweg (Bild: ORF)
Stellungskämpfe im ersten Weltkrieg
Im ersten Weltkrieg tobten hier entsetzliche Stellungskämpfe - und vor 35 Jahren wurde damit begonnen diese historischen Stätten zu einem Platz der Begegnung zu machen. Die "Friedenswege" sind entstanden.

Menschen aus ganz Europa arbeiten jeden Sommer daran die alten Stellungen zu sanieren und als Mahnmal zu erhalten. Diese Wege sind schließlich gemeinsame Geschichte von Italien und Österreich.
Friedensweg (Bild: ORF)
Arbeit für ein Europa ohne Grenzen
Gabi Schaumann ist auf den Friedenswegen eine Kraft der ersten Stunden. Mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann hat sie begonnen an einem Europa ohne Grenzen zu arbeiten.
Gabi Schaumann (Bild: ORF)

Gabi Schaumann (Bild: ORF)Gabi Schaumann, "Dolomitenfreunde, Amici delle Dolomiti"
"Damals war es noch ganz anders, da gab es noch das Südtirol-Problem und den eisernen Vorhang, da haben wir schon mit Freiwilligen begonnen. Es haben praktisch die freiwilligen Helfer dort gemeinsam gearbeitet, wo die Großväter noch gegeneinander gekämpft haben".
Helfer aus verschiedenen Staaten
Der Sommer ist immer die Jahreszeit für partnerschaftliche Treffen. Menschen aus vielen Staaten kommen hier zusammen um in Ihrer Urlaubszeit an der Sanierung der Friedenswege zu arbeiten. Ein Sprachengewirr bringt den Berg zum klingen.
Friedensweg (Bild: ORF)

Alex Cabas (Bild: ORF)Alex Cabas, Koordinator "Friedenswege"
"Die Leute sprechen verschiedene Sprachen, aber wir verstehen uns sehr gut. Unsere Freundschaft trägt dazu bei, dass wir uns besser verstehen".

Friedensweg (Bild: ORF)
Projekt für ein friedliches Zusammenleben
Das Interreg-Projekt der EU hat für den Gedanken des friedlichen Zusammenlebens eine wichtige finanzielle Unterstützung geleistet. Aber auch die Anerkennung war für das Projekt - an dem Ort an dem eine schreckliche, blutige Kriegsgeschichte geschrieben worden ist - sehr wichtig.