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MI | 21.03 | 16:44
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Kaspar Nikles: Ein Kärntner im Aupatal
Das abgelegene Bergdorf Dordolla im Aupatal ist Lebensraum für Kaspar Nikles und seine Familie.
Kaspar Nikles: Ein Kärntner im Aupatal (Bild: ORF)
Den im kärntnerischen Feldkirchen aufgewachsenen Agrarökonom hat vor etwa drei Jahren die Liebe ins nordöstliche Friaul geführt ...
Aupatal (Bild: ORF)
... ein abseits gelegenes gebirgig-zerklüftetes Land, das von seinen Bewohnern viel Handarbeit, aber auch beschwerliche Fußmärsche abverlangt.
Kaspar Nikles: Ein Kärntner im Aupatal (Bild: ORF)
Dieses intensive Leben verbindet jedoch auch und so fühlt sich Kaspar hier schon richtig heimisch.
Aupatal (Bild: ORF)
Neben der kleinen Landwirtschaft mit einer kleinen Herde heimischer Milchschafe möchte er im Sommer auch "Agritourismus" für Freunde des einfachen Lebens anbieten.
Kaspar Nikles: Ein Kärntner im Aupatal (Bild: ORF)Kaspar Nikles
"Was ich mir unter Agriturismus vorstelle? Dass die Leute, die uns besuchen kommen, an unserem einfachen und oft beschwerlichen Leben teilhaben dürfen und die landschaftlichen Schönheiten hier genießen können. Dadurch, dass sie unsere Gäste sind, würden sie uns dafür belohnen, dass wir mit viel Mühe die Reste dieser einzigartigen Kulturlandschaft hier erhalten."
Das regionale Naturreservat Val Alba erstreckt sich über 3.000 Hektar und ist eine völlig menschenleere und nahezu unberührte Gegend, die quasi vor der Haustüre des Wahlfriaulers liegt.
Val Alba (Bild: ORF)
Hier ist Kaspar Nikles mit seinen Gästen als Natur- und Landschaftsführer unterwegs.
Wandern im Val Alba (Bild: ORF)
In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Prealpi Giulie versucht er das eindrucksvolle Hochtal vor allem in Kärnten bekannter zu machen, um die Menschen nicht nur an seinem Leben, sondern auch an der Schönheit seiner neuen Heimat teilhaben zu lassen.
Kaspar Nikles: Ein Kärntner im Aupatal (Bild: ORF)Kaspar Nikles
"Wildnis pur ist das hier. Es ist von den Geländebedingungen und von den naturräumlichen Beschaffenheiten so ungünstig, dass hier der Mensch keine Möglichkeiten findet, das auszunützen und auszubeuten. Dadurch haben wir hier die Natur in ihrer reinsten Form."