|
|
 |
 |
"Aufklärung und Konsequenzen" |
31.03.2006 |
|
|
|
|
Eigentümer zur Causa Hypo
Haupteigentümer der Hypo Alpe Adria Bank ist das Land Kärnten. LH Jörg Haider (BZÖ) als Eigentümervertreter fordert Aufklärung und Konsequenzen. Miteigentümer Grewe meint, die Bank schaffe das aus eigener Kraft.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Singuläres Ereignis"
125 Millionen Euro Verlust sind eine Größenordnung, die weh tut, wie Landeshauptmann Haider bei einer Pressekonferenz am Freitag in Klagenfurt zugab. Aber es habe sich um ein singuläres Ereignis gehandelt, betonte er.
Einen Fehler, den die Bank aus eigener Kraft korrigieren könne. Er als Eigentümervertreter habe erst am Donnerstag von dem Spekulationsgeschäft erfahren. 330 Millionen Euro soll der Gesamtverlust der so genannten Swap-Geschäfte betragen, haben. Haider:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Land bekennt sich zu seiner Bank"
"Das Land bekennt sich zu seiner Bank und steht voll hinter seiner Bank, ist aber, das unterscheidet uns von anderen Eigentümern anderer Banken, in jeder Phase an einer scharfen und schonungslosen Prüfung von Fehlentwicklungen interessiert. Ich habe dem Management klar gemacht, unbesehen, was immer die Finanzmarktaufsicht von sich gibt, erwarte ich eine schonungslose Aufklärung der Spekulationsgeschäfte.
Es gibt von uns weder eine Zustimmung noch ein Verständnis dafür, dass eine so erfolgreiche Bank die Dummheit begeht, in einem singulären Fall zu glauben, mit Spekulationen zusätzlich Geld verdienen zu müssen."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Personelle Konsequenzen nötig"
Es müsse auch personelle Konsequenzen geben, sagte Haider. Er könne sich nicht vorstellen, dass ein einziger Mitarbeiter für sich ganz alleine so große Geschäfte vornehmen könne. Habe er es getan, sei dieser in einer schwierigen Lage.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Unfaire Berichterstattung"
Der Gesamtverlust der Swap-Geschäfte soll 330 Miollionen Euro ausgemacht haben. Haider: "Ich glaube, dass die Finanzmarktaufsicht das so nicht dargestellt hat, sondern dass es sich um den Versuch handelt, die Hypo bewusst in der Öffentlichkeit zu schädigen. Daher ist es unfair, von 330 Mio. zu schreiben, obwohl ein Schaden von 125 Mio. entstanden ist.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Ablenkungsmanöver von Bawag"
Haider ortet ein politisches Geschäft, dass gerade jetzt mit dem Bankenskandal der Bawag der Millionenverlust der Hypobank bekannt wird. Er spricht wörtlich von einem Ablenkungsmanöver. Im Gegensatz zur Bawag habe die Hypo laut Haider aber ordnungsgemäß gehandelt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Grewe: "Keine Schieflage der Hypo"
45 Prozent der Hypo-Alpen-Adria-Bank gehört der Grazer Wechselseitigen Versicherung, kurz "Grawe" genannt. Generaldirektor Othmar Ederer bestätigte am Freitag in einem Interview die Verluste, aber die Hypo-Bank sei damit in keine Schieflage geraten.
Auch für die Einlagen der Kunden gebe es selbstverständlich keine Gefahr, sagte Ederer am Freitag. Die Bank sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Sie könne die Probleme aus eigener Kraft lösen und werde dies mit der Bilanz 2005 gelöst haben, so Ederer.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Swaps nicht üblich"
Man müsse klar sagen, dass im Geschäftsleben Dinge nicht so gut laufen und diese preise man nicht in der Öffentlichkeit an, sagte Ederer. Die Swap-Geschäfte seien im Bankbereich Standardgeschäfte, doch die Swaps der Hypo seien nicht geplant gewesen und in der Bank auch nicht üblicherweise durchgeführt worden. Es handle sich hier um Fehlhandlungen von Mitarbeitern im operativen Bereich.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
kaernten.ORF.at
Die Hypo Alpe Adria Bank muss für 2005 wegen Währungs- und Zinsspekulationen einen massiven Verlust von 125 Millionen Euro abschreiben. LH Jörg Haider (BZÖ) spricht von "üblichen" Bankgeschäften.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
kaernten.ORF.at
Der Spekulationsverlust der Hypo-Bank hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Auch die Österreichische Nationalbank und Finanzminister Gasser meldeten sich zu Wort und fordern eine lückenlose Aufklärung.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
kaernten.ORF.at
Spekulationen mit so genannten Swap-Geschäften haben der Hypo-Alpe-Adria-Bank einen Verlust von 120 Mio. Euro eingebracht. Der verantwortliche Mitarbeiter wurde entlassen. Was sind Swaps eigentlich?
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|