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MI | 11.04.2012
Studentin in Studentenheim (Bild: ORF)
BILDUNG
Studentenheime werden etwas teurer
Die Studentenheimpreise wurden in diesem Semester leicht erhöht. Der befürchtete Preissprung - weil der Bund die Sanierungskosten für die Heime nicht mehr übernimmt - ist noch nicht wirksam.
Zehn Prozent der Studenten leben in Heimen.
Wartelisten sind lang
Österreichweit wurden die Heimpreise an die Inflation angepasst, im Schnitt zahlt ein Student beispielsweise in Wien 290 Euro monatlich. Dafür bekommt er ein rund 12 Quadratmeter großes Einzelzimmer und eine Gemeinschaftsküche.

Zehn Prozent der Studenten leben in Heimen, die Nachfrage ist aber höher. In ganz Österreich sind die Zimmer vergeben und die Wartelisten lang.
Auch hier gibt es Wartelisten.
Klagenfurter Heimplätze sind billiger
Auch in Klagenfurt gibt es Wartelisten, sagt Robert Kollmann, Leiter des Studentenheimes in Klagenfurt. Mit 1. Oktober sei das Heim komplett voll, 13 Leute warten auf ein Doppelzimmer, 21 auf ein Einzelzimmer. Aufgrund der hohen Fluktuation sei es aber möglich, sich auch noch kurzfristig zu bewerben.

Die Heimpreise sind in Klagenfurt niedriger als in den großen Universitätsstädten. Das Einzelzimmer kostet 195 Euro monatlich, das Doppelzimmer 165 Euro.

172 Plätze stehen zur Verfügung. Sie werden ausschließlich an Studierende und nach sozialen Kriterien gemäß dem Studentenheimgesetz vergeben. Vorrangig aufgenommen werden Stipendienbezieher.
Land Kärnten hat 700 Heimplätze mitfinanziert.
Wien/Graz: Land hat Zuweisungsrecht
Über die Landesregierung können Kärntner Studenten auch in Wien oder Graz zu Heimplätzen kommen. Das Land hat in diesen Städten 700 Heimplätze mitfinanziert und hat damit ein Zuweisungsrecht nach sozialen Kriterien.
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