Kärnten ORF.at
MI | 11.04.2012
Blaulicht (Bild: ORF/rubra)
CHRONIK
Kein neuer Blaulichtfunk in Kärnten
Das Land Kärnten beteiligt sich nicht an der Einführung des neuen Blaulichtfunks. Angesichts der Korruptionsvorwürfe rund um die Vergabe werde sich das Land "an diesem dubiosen Projekt nicht beteiligen", so LH Gerhard Dörfler (FPK).
Analoges System reicht bis 2017 aus
Eine Statuserhebung habe ergeben, dass das bestehende analoge System noch mindestens bis 2017 ausreiche. Die Einführung des Systems ist laut Dörfler weder technisch erforderlich noch wirtschaftlich vertretbar, wie die Kostenexplosion in anderen Bundesländern zeige.

Die Statuserhebung hatte Dörfler bereits zu Jahresanfang durchführen lassen, da durch die Einführung des Digitalfunks Kosten von zumindest 30 Mio. Euro zu erwarten gewesen wären.
2.000-fache Übertragungskapazität bei modernen Mobilfunknetzen.
Suche nach Alternativen
Es sei genug Zeit vorhanden, über eine allfällige Nachfolgelösung zu entscheiden. Dabei wird laut Dörfler zu prüfen sein, ob es nicht technisch weiter entwickelte Systeme gebe. Moderne Mobilfunknetze würden gegenüber dem Tetron-Projekt bereits jetzt über die mehr als 2.000-fache Übertragungskapazität verfügen.
Ganz Österreich
Kärnten News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News