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MI | 11.04.2012
Feuerwehrtaucher (Bild: APA)
Symbolbild
CHRONIK
Umgekippt: Kajakfahrer ertrunken
Ein 50 Jahre alter Urlauber aus der Steiermark ist am Dienstagabend im Millstätter See ertrunken. Er war mit seinem Kajak umgekippt und untergegangen. Ein Student wollte den Mann retten, konnte aber nicht mehr helfen.
Lokalisierung im trüben Wasser schwierig.
Rettungsversuche von Zeugen schlugen fehl
Der Mann aus Fohnsdorf war gegen 17.45 Uhr mit seinem Kajak gekentert. Er war offenbar auf der Rückfahrt zum Ufer.

Ein Student aus St. Veit hörte die Hilferufe des Fohnsdorfers und rief ihm zu, sich am Kajak festzuhalten. Der Student schwamm mit dem Surfbrett los, um dem Steirer zu helfen. Kurz bevor er ihn erreichte, ließ der Steirer das Kajak los und versank. Der Student tauchte sofort nach, aber der See war so trüb, dass er den Verunglückten nicht finden konnte.

Die Wasserrettung, Feuerwehren und der Flir-Hubschrauber des Innenministeriums übernahmen daraufhin die Suche.
Reanimationsversuche erfolglos.
Mann in 30 Meter Tiefe entdeckt und geborgen
Nach etwa einer Stunde wurde der Urlauber - rund 20 Meter vom Ufer entfernt, in 30 Meter Tiefe - gefunden und geborgen. Die sofort eingeleitete Reanimation des Mannes verlief erfolglos. Laut Polizei wurde vom Notarztteam als Todesursache Ertrinken angegeben.
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