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WIRTSCHAFT |
01.05.2011 |
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Pyramidenturm-Sanierung: Neue Wendung
Nach langen Diskussionen soll der neue Turm am Pyramidenkogel nun doch gebaut werden. Auch im Keutschacher Gemeinderat scheint es grundsätzlich eine Mehrheit für das Projekt zu geben, doch die dortige ÖVP will sich noch nicht festlegen.
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Grundsätzliche Einigung über Finanzierung. |
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Gemeinde soll zwei statt vier Mio. Euro zahlen
Von FPK und ÖVP auf Landesebene hieß es am Sonntag - wie schon vor eineinhalb Jahren - man habe sich auf eine abgespeckte Version geeinigt, der alte Turm werde gesprengt und neu aufgebaut.
Bislang ist tatsächlich fix, dass die ÖVP-Gemeinderäte in Keutschach von der geforderten Sanierung des alten Turmes abgerückt sind und dass es jetzt eine grundsätzliche Einigung zwischen Land, Gemeinde Keutschach und der Tourismusholding über die Finanzierung des Projektes gibt. Das bestätigte am Sonntagvormittag ÖVP-Gemeinderat Michael Holliber.
Der neue Turm am Pyramidenkogel soll demnach nicht mehr zehn, sondern acht Millionen Euro kosten. Die Belastung für die Gemeinde Keutschach soll nicht mehr vier, sondern zwei Millionen Euro ausmachen.
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Das "Drumherum" müsse laut der Keutschacher ÖVP noch geklärt werden. |
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Keutschacher ÖVP zögert mit Zustimmung
Laut Holliber könne die ÖVP nun mit der FPK im Gemeinderat mitgehen. Das heiße für ihn jedoch noch nicht, dass der neue Turm auch tatsächlich gebaut wird.
Über das Drumherum müssten noch viele Verhandlungen geführt werden, unterstrich der ÖVP-Gemeinderat: "Es gibt einmal das Übereinkommen, dass wir sagen, mit dieser acht Millionen Euro-Variante können wir leben und wir möchten auch versuchen, sie umzusetzen – wenn es wirtschaftlich und machbar ist. Ich kann aber nicht irgendetwas umsetzen, wenn ich sehe, dass es vorne und hinten nicht funktioniert und wir die Besucherzahlen nicht zusammenbekommen."
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Diskussion noch nicht abgeschlossen
Zunächst werde versucht, eine sachliche Diskussion darüber zu initiieren, was alles zur Realisierung des Projektes notwendig sei.
"Es ist auf keinen Fall so, dass der Turm jetzt gesprengt wird und sofort etwas umgesetzt wird. Das wurde nie ausgemacht und ist auch nicht in meinem Sinne", so Holliber.
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Der Keutschacher Bürgermeister geht nur noch von Feinabstimmung aus. |
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Oleschko rechnet mit Beschluss im Sommer
Der Keutschacher Bürgermeister Gerhard Oleschko (FPK) zeigte sich überzeugt, dass diese Einigung jetzt halten und der Turm gebaut werden sollte. Für ihn ist damit eine Sanierung, wie sie von den Gegner gefordert wurde, vom Tisch.
Er kann sich noch Feinabstimmungen vorstellen, errwartet sich aber im Sommer einen Beschluss im Gemeinderat zwischen FPK und ÖVP.
Oleschko: "Ich rechne schon damit, weil ein Handschlag bei mir genauso gilt. Jeder weiß: Was ich zugesagt habe, habe ich auch immer eingehalten. Ich erwarte das auch von anderen, weil es eine schriftliche Vereinbarung gibt und es auch der Sinn dahinter ist, den Neubau umzusetzen."
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Baubeginn im Herbst weiter fraglich
Es gibt also eine neue Wendung in Sachen Turmpojekt am Pyramidenkogel. Ein Baubeginn im Herbst ist aber trotz der grundsätzlichen Einigung noch nicht fix.
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Was bisher geschah
2007 hat sich der Keutschacher Gemeinderat, nach schon damals jahrelangen Diskussionen, einstimmig für einen Neubau und gegen eine Sanierung des 1968 errichteten Wahrzeichens ausgesprochen.
Im Sommer 2008 hat die Landesregierung den Bau beschlossen, im Herbst 2008 hätte der alte Turm bereits abgerissen werden sollen.
Anfang 2010 wurden erneut Verträge unterzeichnet, der geplante Baubeginn im Herbst 2010 wurde allerdings wieder verschoben.
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kaernten.ORF.at
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