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WIRTSCHAFT |
15.03.2011 |
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Land wartet auf Einigung zu Pyramidenturm
Der Turmbau auf dem Pyramidenkogel bleibt umstritten. Das Land Kärnten wartet vorerst noch ab, ob sich die Gemeinde Keutschach doch noch auf ein Projekt für den neuen Aussichtsturm einigen kann.
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Mehrheit im Gemeinderat scheut Finanzrisiko
Der geschwungene Holzturm, wie ihn Bürgermeister Gerhard Oleschko (FPK) mit Landesunterstützung bauen will, wackelt bedenklich.
Im Keutschacher Gemeinderat gibt es keine Mehrheit für das zehn Millionen Euro teure Projekt. ÖVP, SPÖ und Grüne wenden ein, dass sich Keutschach die vier Millionen Euro, die die Gemeinde zahlen müsste, nicht leisten könne. Offenbar halten nur noch Bürgermeister Gerhard Oleschko und seine FPK an dem Projekt fest.
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Mitfinanzierung schon fixiert
Das Land Kärnten hat für den Neubau des Turms auf dem Pyramidenkogel bereits sechs Millionen Euro reserviert. Vor mehr als einem Jahr wurden die Verträge unterschrieben.
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 Die ursprünglich geplante Neubau-Variante des Turmes am Pyramidenkogel
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Alternativprojekt: Sanierung um drei Mio. Euro
Gebaut wird aber immer noch nicht - im Gegenteil: Der für vergangenen Herbst geplant gewesene Baubeginn scheint in weite Ferne gerückt zu sein.
Am Montag hat die Mehrheit im Gemeinderat ihr Alternativprojekt - die Sanierung des bestehenden Turmes um drei Millionen Euro - präsentiert.
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 Das Alternativmodell
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Das Gesamtprojekt würde rund acht Mio. Euro kosten. |
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Dobernig für baldige Realisierung von Neubau
Finanzreferent Harald Dobernig (FPK) kritisierte, dass - außer den Protagonisten - noch niemand dieses Projekt kenne: "Für Spielereien mit neuen Projekten, Alternativen und Sanierungsvarianten sind wir nicht mehr bereit. Wir werden jetzt noch einmal darüber diskutieren, aber dann sollte der Neubau auf Schiene gebracht werden."
Es handel sich ja um einen reduzierten Neubau, wo man auch die Kreditaufnahme der Gemeinde Keutschach erneut reduzieren würde, sagte Dobernig." Das Gesamtprojekt würde einer Größenordnung von acht Millionen Euro entsprechen.
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Martinz: Entscheidung liegt bei Gemeinde
Ähnlich argumentiert auch Tourismusreferent Josef Martinz (ÖVP). Das Sanierungsprojekt könne er derzeit nicht beurteilen. Angesichts des Alters des Turms - er stammt immerhin aus dem Jahr 1966 - bevorzuge auch er einen Neubau in der von Dobernig angesprochenen abgespeckten Form. Die Entscheidung müsse aber in der Gemeinde Keutschach getroffen werden.
Martinz: "Der Herr Bürgermeister ist nicht in der Lage, in seiner Gemeindestube einen Kompromiss herbeizuführen. Es gibt das Neubauprojekt, aber der Bürgermeister ist nicht bereit, über eine abgespeckte Variante zu diskutieren. Er will nur sein Zehn-Millionen-Projekt durchziehen und hat niemanden hinter sich."
Er könne nur dringend an Oleschko appellieren, aus seinem "Schmollwinkel" herauszukommen und endlich zu verhandeln."
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kaernten.ORF.at; 14.3.11
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