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SOZIALES |
10.09.2010 |
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Kärntner Bergretter in Armenien im Einsatz
Sieben Bergrettungsleute aus Kärnten und ein Suchhundeführer nehmen bis 16. September in Armenien an einer internationalen Übung für Katastrophenschutz teil. Bergretter Gernot Koboltschnig führt dabei im Internet ein Reisetagebuch.
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400 Experten aus 24 Nationen nehmen teil. |
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Lebensrettung in unwegsamen Gelände
Die österreichischen Bergretter verstärken - auf Ersuchen des österreichischen Innenministeriums in Wien - mehr als 400 Experten aus insgesamt 24 Nationen. Sie alle nehmen an der Großübung "Armenia 2010" des NATO-Zivilschutzes im Rahmen der NATO-Partnerschaft für den Frieden teil.
Die Bergretter sind auf die Lebensrettung in unwegsamem Gelände spezialisiert und arbeiten selbstständig und in Zusammenarbeit mit Hubschrauberbesatzungen.
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 Die aus Kärnten stammenden Bergretter bei dieser Großübung sind Hans Oberluggauer, Otmar Striednig, Gernot Koboltschnig, Klaus Hohenwarter, Rudi Preimel, Friedl Podesser und Rudi Katholnig.
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"Katastropheneinsatz" nach Erdbeben
Übungsannahme ist ein Erdbeben der Stärke 7,2 nach Richter im Großraum Jerewan, der armenischen Hauptstadt. Es gibt schwere Auswirkungen und Schäden in der öffentlichen und privaten Infrastruktur, gefolgt von Austritten gefährlicher Industrie-Chemikalien. Es werden 12.000 Tote und etwa 17.000 zum Teil Schwerstverletzte gezählt, zahlreiche Gebäude sind komplett zerstört. Wasserversorgung und Abwassersysteme fallen aus, nach Bränden sind auch Krankenhäuser zerstört worden. Dazu kommt ein Dammbruch, der zu weitläufigen Überschwemmungen des Jerewaner Zentralraumes führt.
Als Folge dieser Katastrophe ersucht die Regierung Armeniens um internationale Hilfe. Sie bittet um Such- und Rettungsteams, Experten für Dammbau sowie medizinische und logistische Unterstützung.
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Information
Nachlesen sich der Einsatz ab 11. Septmeber im Internettagebuch des Bergretters Gernot Koboltschnig.
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