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SOZIALES |
10.09.2010 |
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10 Jahre Frauenreferat - eine Bilanz
Seit zehn Jahren gibt es ein Frauenreferat in der Kärntner Landesregierung. Dort ist das Verhältnis "Männer zu Frauen" zwar immer noch sechs zu eins, trotzdem sprechen die Frauenreferentinnen von "deutlichen Erfolgen".
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Karin Achatz war 1990 die erste Frau in der Landesregierung. |
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2000: Referat für Interessen der Frauen
1990 war die SPÖ Politikerin Karin Achatz die erste Frau in der Landesregierung. Vor genau zehn Jahren machte Gaby Schaunig Helga Grafschafter zur Frauenbeauftragten mit einem eigenen Referat für die Interessen der Frauen. Dort setzt man sich zum Beispiel für die Ausbildung von Mädchen in sogenannten Männerberufen ein.
Helga Grafschafter freute sich damals sehr über die Einführung des Frauenreferates: "Die Frauensolidarität damals war unglaublich, das war etwas, woran ich mich unglaublich gerne zurückerinnere."
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In den letzten Jahren habe sich einiges getan. |
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Anzahl der erwerbstätigen Frauen gestiegen
Abteilungsleiterinnen sind heute noch eine Seltenheit, auch wenn die Zahl der vollerwerbstätigen Frauen in den letzten zehn Jahren von 67.000 auf 69.000 gestiegen ist. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Frauen, die in "Teilzeit" arbeiten, von 27.000 auf fast 50.000.
In den letzten zehn Jahren habe sich bei der Ausbildung viel getan, vor allem die Selbstständigkeit der Frauen sei ein wichtiger Schwerpunkt, so Frauenreferentin Beate Prettner am Freitag. So sei die Zahl der Krippen und Horte, die es Müttern von kleinen Kindern erst ermöglichen würden zu arbeiten, deutlich gestiegen.
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Zahl der Mädchen in technischen Berufen nimmt zu. |
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Noch immer wenig Frauen in der Politik
Die Zahl der Studentinnen liegt schon über 50 Prozent, ebenso die der Maturantinnen - eine positive Entwicklung. Auch die Zahl der Mädchen in technischen Berufen nimmt langsam zu. Nicht so, die Zahl der Frauen in der Politik.
Prettner: "Allein wenn wir daran denken, dass wir in Kärnten bei 132 Gemeinden nur drei Bürgermeisterinnen haben, wissen wir, dass der Frauenschwerpunkt noch nicht gesetzt ist."
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Frauenärzte auf Kasse - eine Männerdomäne
Ein ganz persönliches Anliegen sei immer noch unerledigt, sagte Prettner. Trotz mehrerer Anläufe habe sie es noch immer nicht geschafft, dass Frauen in Kärnten zu weiblichen Frauenärztinnen mit Kassenvertrag gehen könnten. Gynäkologie mit Kasse sei noch immer eine Männerdomäne.
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