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DI | 14.02.2012
Meisterfeier KAC am Neuen Platz (Bild: APA/Schlager)
SPORT
KAC-Fans warten auf die neue Hockey-Arena
Nach dem Sommer beginnt am Freitag die Eishockey-Bundesliga gleich mit dem Derby zwischen den großen Kärntner Erzrivalen KAC und VSV. Die Klagenfurter Stadthalle ist mit gut 5.000 Plätzen schon seit gut einer Woche ausverkauft.
KAC-Präsident gibt sich noch geheimnisvoll.
Vorentscheidung in der nächsten Woche
Die Eishockeyfans fiebern aber nicht nur dem heutigen Spiel entgegen. Viele hoffen, dass es jetzt endlich ernst wird mit einer neuen Eishockey-Arena in Klagenfurt. KAC-Präsident Karl Nedwed will Investoren für eine solche Arena an der Angel haben. Eine Vorentscheidung soll in der kommenden Woche fallen.
Entwurf neue Eishalle Messegelände (Bild: ORF)
Entwurf für die Eishalle beim Messegelände
Christian Scheider, Bürgermeister von Klagenfurt, FPK (Bild: ORF)
16. September als Stichtag.
Baukosten von 45 Millionen Euro
Einen Namen hätte das möglich neue Eishockey-Stadion bereits: Heidi Horten-Arena, benannt nach der Kaufhauserbin und großen KAC-Gönnerin mit Wohnsitz am Wörthersee.

Geplant ist das Stadion am Grundstück gegenüber von Minimundus, mit 8.300 Sitzplätzen und Gesamtkosten von rund 45 Millionen Euro. Voraussichtlicher Eröffnungstermin wäre Herbst 2013.

Finanziert würde es von einer öffentlich noch nicht bekannten Investorengruppe, sagte KAC-Präsident Karl Nedwed. "Ich kann nur sagen, es wurde mit den Investoren ein Termin am 15. September fixiert. Am 16. September folgt ein Gespräch mit dem Stadtsenat."
Das Grundstück gegenüber von Minimundus (Bild: ORF)
Das Grundstück für die Eishalle beim Minimundus
Die Finanzlage der Stadt entscheidet mit
Kombinations-Projekt bereits vorgestellt
Die Stadt Klagenfurt hat schon vor Monaten das Projekt einer Kombination Eishalle und Hallenbad am Standort Messegelände vorgestellt. Vorgesehen wäre ein Stadion mit 7.500 Zuschauerplätzen samt angebautem Hallenbad, die Gesamtkosten von rund 65 Millionen Euro müsste die Stadt Klagenfurt tragen.

Angesichts der Finanzlage erklärte Bürgermeister Christian Scheider, FPK: "Wenn der KAC die Sache so präsentiert, wie bisher kolportiert wurde, dann haben wir auch größtes Interesse, auch das Hallenbad dort anzugliedern."
Investoren bleiben ein Geheimnis.
Finanzierungsmodelle wären vorhanden
Für das Hallenbad müsste in diesem Fall die Stadt Klagenfurt aufkommen. Finanzierungsmodelle gäbe es laut Bürgermeister Scheider bereits. Doch wäre eine solche Kombination aus Eishockeyarena und Hallenbad auch für die Investoren denkbar. "In Kombination nicht, aber das Hallenbad könnte den gleichen Areal stehen, die Stadt hat dort auch einen Grund", meinte Nedwed.

Auf Nachfrage, wer denn die ominösen Investoren tatsächlich sind und welche Absichten sie verfolgen, hielt sich Nedwed bedeckt: "Wir bekommen mit der Eishalle ein Geschenk und müssen uns im Gegenzug dafür an die Abmachung halten, das wurde so paktiert. Dafür entlasten wir die öffentliche Hand mit 45 Millionen Euro." Sein Nachsatz: Die Investoren seien in jedem Fall seriös.
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