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VERKEHR |
10.09.2010 |
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Ein neues Schulweg-Modell
Ein völlig neues Modell für die Schulwegsicherung wurde nun in Klagenfurt gestartet - die Kinder aus einigen Schulen werden nicht mehr mit Bussen zum Hort gebracht, sondern sie gehen zu Fuß.
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Mehr als 100 Kinder im Modell integriert. |
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Zwei Kilometer Fußweg
Damit die Kinder auch sicher im Hort ankommen, werden sie von Erwachsenen begleitet. Bis zu zwei Kilometer Fußweg wird jedes der betroffenen Schulkinder in Klagenfurt täglich zurücklegen. Mit dabei sind insgesamt mehr als einhundert Mädchen und Buben aus drei Volksschulen, die den Nachmittag im Hort in der Feldkirchnerstraße verbringen.
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Ein Versuch in Richtung Gesundheit und Verkehrstauglichkeit. |
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Engpass bei den Bundesbahnen
Bis Ende letzten Schuljahres hat ein Bus die Kinder in den Hort gefahren. Ein Engpass bei den Österreichischen Bundesbahnen hat nun die Stadt auf eine neue idee gebracht. Die Kinder sollen nicht mehr geführt werden, sondern zu Fuß gehen, das sei für die Stadt zwar nicht billiger, aber für die Kinder gesünder:
"Es soll ein Versuch in Richtung Gesundheit und Verkehrstauglichkeit sein. Wir haben uns entschlossen, Sicherheitsbegleiter bereit zu stellen", erklärte Schulreferentin Maria-Luise Mathiaschitz.
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Kein Sparpotenzial. |
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Reduziertes Aggressionspotenzial
Die Hortleiterin Ingeborg Klemen erwartet sich nur Vorteile vom zu Fuß gehen der Kinder: "Die Kinder sind mit hohem Aggressionspotenzial aus dem Bus ausgestiegen und wir haben lange gebraucht, bis wir die Kinder wieder heruntergeholt hatten. Sie werden jetzt den Kopf freibekommen."
Fix: Sparen will sich die Stadt nichts - der Bus hat immerhin 28.000 Euro gekostet - die Begleitung der Kinder duch Erwachsene kostet sogar 30.000.
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Neuigkeiten im Klagenfurter Busnetz
Auch in Klagenfurt gib es Neuerungen: Am 1. Juli erfolgte die Anfahrt des Klinikum Klagenfurt durch STW-Busse, mit Schulbeginn (Montag, 13. September) folgt der nächste Schritt zur Umsetzung des Liniennetzes "neu" der STW-Mobilität.
Die bisherige Linie 32 Emmersdorf wird in die
Linie 30 Wölfnitz integriert. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Linien ergibt
sich eine Direktanbindung zwischen Emmersdorf und Wölfnitz.
Weiters wird mit Schulbeginn der Klagenfurter Stadtteil Ehrental erstmals an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Die neue Linienführung von Mantschehof – Feschnigstraße – Suppanstraße – Magaregger Straße – Ehrentaler Straße – Ehrenhausener Straße bis Annabichl wird künftig im 30-Minunten-Takt
bedient.
Details dazu sind auch im Internet auf der Homepage www.stw.at zu finden. Am „Linienkonzept neu“ – es „startet“ am 10. Jänner 2011 – wird noch gearbeitet.
Bekanntlich soll der Heiligengeist-Platz nicht mehr die zentrale Anfahrtsstelle bilden.
Außerdem sind verstärkte Anfahrtsmöglichkeiten in verschiedenen Stadtteilen geplant.
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kaernten.ORF.at; 10.9.10
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