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Symbolfoto |
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CHRONIK |
09.09.2010 |
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A2: 180.000 Schmuggelzigaretten entdeckt
Bei einer mobilen Kontrolle hat das Zollamt Klagenfurt auf der A2 in einem Kleintransporter mit ungarischem Kennzeichen rund 180.000 Schmuggelzigaretten, fast 900 Stangen, entdeckt. Gegen die Hintermänner wird ermittelt.
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 Zigarettenversteck im verkleinerten Tank des Kleinlasters
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Rechnung für die Glaswolle war einen Monat alt. |
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Glaswolle als Tarnladung
Wie das Finanzamt am Donnerstag bekannt gab, wurde der Schmuggel am Dienstagnachmittag entdeckt. Beamte des Zollamtes Klagenfurt hielten auf der A2 in Richtung Italien einen Transporter mit ungarischem Kennzeichen an. Bei der Kontrolle gaben die Insassen, zwei Ukrainer, an, dass sie Glaswolle transportieren würden.
Die beiden verhielten sich jedoch sofort verdächtig, erzählt Tamara Spendel, zuständig für die Zollinspektion Süd beim Finanzministerium. Ohne Aufforderung hatten sie sofort Kassenbelege eines ungarischen Baumarktes vorgelegt.
Die Belege für die Glaswolle waren jedoch bereits einen Monat alt war und die sechs Ballen wirkten abgenutzt. Wie sich bald darauf herausstellte, diente die mehrfach verwendete Tarnladung zum Zigarettenschmuggel.
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Schmuggelware in Seitenverkleidung und unter Bodenplatten. |
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Klein-Lkw wurde komplett zerlegt
Mit einem mobilen Röntgengerät wurden rasch 75 Stangen Zigaretten hinter dem Fahrerbereich in einem Kunststoffsack und Kartons entdeckt.
Der Transporter wurde daraufhin von den Zollbediensteten komplett zerlegt. Mit Erfolg: Der gesamte Kleintransporter war vollgefüllt mit Zigaretten, es gab keinen noch so kleinen Hohlraum in dem Fahrzeug, in dem nicht Schmuggelware gefunden wurde - unter anderem bei der Tanköffnung, unter Fahrer- und Beifahrersitz, in der Seitenverkleidung des Laderaumes und unter für den Schmuggel geschweißten Bodenplatten der Ladefläche.
Insgesamt wurden in dem Transporter 179.200 Stück Schmuggelzigaretten aufgefunden, was einer Menge von 896 Stangen entspricht. Laut Spendel ist der "Fang" der Zollbeamten ungewöhnlich groß, üblich sei eher eine Menge von rund 500 Stangen Schmuggelzigaretten.
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Auch in Österreich illegale Zigarettenfabriken aufgedeckt. |
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Suche nach den Hintermännern
Die Zollinspektion vermutet, dass der Transporter schon öfter für Schmuggelfahrten verwendet wurde. Jetzt wird nach den Hintermännern des Schmuggelnetzwerkes ermittelt, denn der Zigarettenschmuggel über Kärnten nach Italien habe System, sagt Spendel: "Die Route ist beliebt, die Bediensteten vom Zollamt Klagenfurt sind deswegen fleißig unterwegs."
EU-weit gebe es hier eine Zusammenarbeit der Zollämter, "Tarnladungen" würden quer durch Europa verfolgt, um an die Hintermänner zu kommen. Produziert würden die illegalen Zigaretten häufig am Balkan und in Südeuropa. Aber auch in Österreich seien in den letzten beiden Jahren illegale Zigarettenfabriken entdeckt worden, eine in der Nähe von Salzburg und eine bei Wien-Schwechat.
Das Geschäft ist lukrativ: In der Ukraine kostet eine Stange Zigaretten zwischen 8 und 10 Euro. Am Schwarzmarkt in Italien erzielt man Preise bis zu 25 Euro. Die beiden Ukrainer wurden festgenommen.
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kaernten.ORF.at; 27.4.10
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