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HEILIGENBLUT |
05.09.2010 |
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Urlauber verbrachten kalte Nacht am Berg
Erschöpft, aber unverletzt ist ein deutsches Urlauberpaar nach einer eiskalten Nacht im Freien im Großraum Heiligenblut geborgen worden. Die beiden hatten sich bei einer Wanderung zur Wirtsbaueralm verirrt.
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In immer steileres Gelände geraten. |
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In windgeschützter Mulde übernachtet
Erst Sonntagfrüh verständigten die Urlauber via Handy die Retter, die das Paar nach einem Suchflug in 2.200 Meter Höhe bergen konnte. Harald Rader von der Bergrettung Heiligenblut war im Einsatz.
Rader: "Der Fehler war, dass sie sich zu wenig über den Weg erkundigt haben. Sie sind in immer steileres Gelände geraten, teilweise mit Schneefeldern. Da haben sie sich nicht mehr ausgesehen."
Das Paar, eine 46 Jahre alte Unternehmerin und ihr 56-jähriger Partner, hatten sich einen Platz zum Übernachten gesucht - eine windgeschützte Mulde auf der Petrusbaueralm. Die beiden wärmten einander in der null Grad kalten Nacht und hielten einander munter.
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Retter überrascht über guten Zustand der Urlauber. |
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Suche im Dunkeln aussichtslos
Die beiden haben Bergerfahrung. Sie wussten, dass eine Bergung bei Dunkelheit keine Erfolgsaussicht haben würde.
Rader: "Vormittag war Hochnebel, der hat sich zum Glück gelichtet, dann haben wir sie bei einem Suchflug gesichtet. Die beiden waren heilfroh. In der Nacht hätten wir sie nicht gefunden. Die Angaben waren zuerst auch so ungenau, dass wir im falschen Tal gesucht hätten."
Die beiden wurden im Retschitztal gefunden. Harald Rader und sein Kollege Sepp Rieger von der Bergrettung bargen das Paar. Sie waren überrascht über den guten Zustand der Wanderer.
Rader: "Sie waren abgekämpft und übermüdet, aber nicht wirklich unterkühlt."
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