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MI | 11.04.2012
Strandbad Klagenfurt (Bild: ORF)
CHRONIK
Tauchergroßeinsatz im Strandbad Klagenfurt
Im Strandbad Klagenfurt hat es in der Nacht auf Mittwoch den größten Taucheinsatz des Jahres gegeben. Der Bademeister hatte auf seinem Kontrollgang Kleidungsstücke auf einem Steg entdeckt. In der Folge wurde Bezirksalarm ausgelöst.
T-Shirt, Badehose und Sonnenbrille lagen am Steg.
Alarm gegen 21.00 Uhr
Der mittlere, große Steg im Strandbad Klagenfurt, war mitten in der Nacht hell erleuchtet. Scheinwerfer, die den Suchmannschaften den Weg weisen, waren an jener Stelle postiert, an der der Bademeister gegen 21.00 Uhr das T-Shirt, eine kurze Hose und eine Sonnenbrille entdeckt hatte.
Suche bis in zwölf Metern Tiefe.
30 Taucher rückten aus
Um diese Zeit waren auch noch Rettungsschwimmer der Wasserrettung im Strandbad, ihr Kurs ging gerade zu Ende. Sie wurden gleich zu ihrem ersten, echten Einsatz gerufen. "Wir sind sofort mit vier ABC-Schwimmern ausgerückt, haben den Stegbereich durchsucht und auch Alarm ausgelöst", erklärte der Einsatzleiter der Wasserrettung Klagenfurt, Wilfried Kammerer.

Feuerwehrleute aus Velden, Töschling, Pörtschach, Pritschitz und Krumpendorf waren im Einsatz und unterstützten die Feuerwehrteams aus Ebenthal und Klagenfurt. Knapp 30 Taucher durchsuchten in Formation zuerst den seichten Uferbereich, dann weiteten sie ihren Radius aus und tauchten bis in zwölf Meter Tiefe.
Zeugen wollen Mann mit Badehose gesehen haben.
Suche ohne Ergebnis
Doch auch in 200 Meter Entfernung vom Ufer meldeten die Einsatztaucher nach mehr als zwei Stunden kein Ergebnis. Was die Suche erschwerte, war die Tatsache, dass es den ganzen Abend über keine Vermisstenanzeige gab. Gegen 23.30 Uhr wurde die Suche eingestellt.

Kurios: Es gab auch Zeugen, die sagten, dass der besagte Badegast, der nur mit nasser Badehose bekleidet das Strandbad verließ, alkoholisiert gewesen sei.
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