Bahnübergang: Lkw von Zug gerammt Beim Bahnübergang Saag bei Pörtschach ist Mittwochvormittag ein Lkw von einem Zug erfasst worden. Der Lkw-Fahrer brachte sich rechtzeitig in Sicherheit, bei einem Folgeunfall im Stau wurden jedoch drei Radfahrer verletzt.
Lkw war zwischen Schranken eingesperrt Kurz nach 10.00 Uhr wollte der Lkw-Lenker aus dem Bezirk Villach über den beschrankten Bahnübergang zwischen Pörtschach und Velden fahren. Dabei kam es laut Polizei zum Streit zwischen dem 36-jährigen Lkw-Lenker und einer entgegenkommenden Pkw-Lenkerin. Als der Lkw-Lenker daraufhin zurücksetzen wollte, schloss sich der Schranken, der Lkw war eingesperrt. Der Fahrer konnte sich gerade noch vor dem herannahenden Güterzug in Sicherheit bringen.
Der Lokführer sah den Lkw erst nach einer Kurve. Er leitete eine Notbremsung ein und brachte sich im Maschinenraum in Sicherheit. Der Güterzug schleifte den Lkw fast einen halben Kilometer weit mit, dabei verkeilte sich das Schwerfahrzeug mit der Lok.
Der Schaden wird von den ÖBB auf etwa 500.000 Euro geschätzt.
Lebensgefährtin des Lkw-Fahrers fuhr Radfahrer nieder
Nach Unfall: Drei Radfahrer angefahren Zwar gab es bei dem Lkw-Unfall keine Verletzten, in der Folge ereignete sich aber ein weiterer Unfall: Die 27-jährige Lebensgefährtin des Lkw-Fahrers kam mit dem Auto zur Unfallstelle und erfasste mit ihrem Pkw zwei Radfahrer. Der Mann und die Frau aus Wernberg, 49 und 47 Jahre alt, wurden schwer verletzt. Die Mutter der Autolenkerin erlitt laut Polizei einen Schock.
Beide Fahrzeuge schwer beschädigt
Bahnstrecke wieder frei Die Südbahnstrecke zwischen Villach und Klagenfurt war stundenlang gesperrt. Zug und Lkw mussten mittels Kran und Spezialbergegerät von den Gleisen geholt werden. Mittlerweile haben die ÖBB die Strecke wieder freigegeben.
Bereits Zugsunfall Nummer vier Der Unfall in Saag ist bereits der vierte schwere Unfall auf einem Bahnübergang in diesem Monat - jedes Mal hatten die Lenker das Rotlicht missachtet.