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UMWELT |
08.04.2010 |
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UVP für Gaskraftwerk in der Zielgeraden
Am Donnerstag geht die Umweltverträglichkeitsprüfung des umstrittenen Gaskraftwerks in Klagenfurt ins Finale. Die Kritik der Gegner wurde in Gutachten eingearbeitet. Die Akten können bis Anfang Mai kommentiert werden.
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Größte in Kärnten durchgeführte UVP. |
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Übernächste Woche: Öffentliche Erörterung
Das ist der letzte Verfahrensschritt im Zuge der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das umstrittene Gaskraftwerk in Klagenfurt, an dem noch eine öffentliche Beteiligung vorgesehen ist. Die UVP für das 330 Millionen Euro Projekt ist die größte jemals in Kärnten durchgeführte Überprüfung.
Die reine Vorlage der Ergebnisse in den Gemeinden ist daher zu wenig, sagte der Leiter der Abteilung Infrastruktur in der Landesregierung, Albert Kreiner. Am 19. und 20. April werden daher die ergänzten Gutachten noch einmal öffentlich erörtert: "Jeder kann teilnehmen und Fragen an die Sachverständigen stellen. Diese Fragen sollen dann vor Ort beantwortet werden."
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Mehr Schadstoffe oder bessere Luftqualität?
Vor allem kritische Äußerungen gab es bisher schon viele. Anrainer befürchten eine Zunahme der Schadstoffkonzentration - vor allem von Kohlenmonoxid und Feinstaub.
Befürworter des Projektes argumentieren gegenteilig: Die Luftgüte solle durch das Gaskraftwerk sogar besser werden.
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Stimmen Sie ab!
Meiner Meinung nach ...
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29.45 % |
... überwiegen bei diesem Projekt ganz klar die Vorteile. Ich stimme daher für die Errichtung des Gaskraftwerkes. |
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70.55 % |
... sind die Nachteile beim geplanten Gaskraftwerk nicht von der Hand zu weisen. Ich bin gegen dieses Großprojekt. |
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Gesamtbewertung dauert vier Wochen. |
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Bewilligung des Projekts noch völlig offen
Nach dem 6. Mai, mit dem Ende der Begutachtungsfrist, wird die Gesamtbewertung durch die Experten etwa ein Monat in Anspruch nehmen, sagte Kreiner. Dann werde sich zeigen, ob berechtigte Einwände - etwa durch Auflagen - entkräftet werden können oder ob das nicht möglich ist.
Kreiner: "Es ist völlig offen, ob das Projekt bewilligungsfähig ist oder ob es abgelehnt werden muss."
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Unterlagen liegen in betroffenen Gemeinden und in der Landesregierung auf. |
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Akteneinsicht bis 6. Mai möglich
Die Unterlagen sind in den betroffenen Gemeinden Klagenfurt, Ebenthal, Grafenstein und Poggersdorf, sowie in der Landesregierung von 8. April bis 6. Mai einzusehen. Danach wird die Infrastrukturabteilung ihre Gesamtbewertung vornehmen und dann muss die Landesregierung entscheiden.
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kaernten.ORF.at; 23.3.10
Im Klagenfurter Rathaus gibt es in Sachen Dampfkraftwerk Ebenthal einen Schulterschluss von FPK, SPÖ und ÖVP für den Bau. Immer noch kämpfen Bürgerinitiativen dagegen. Eine Beschwerde wurde jetzt abgewiesen.
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