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CHRONIK |
06.04.2010 |
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Bei Spaziergang verschwunden: Kind wohlauf
In Obertöllarn (Maria Rain) ging am Montag eine große Suchaktion nach einem sechsjährigen Mädchen glücklich zu Ende: Das Kind war bei einem Spaziergang der Familie plötzlich spurlos verschwunden.
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Mädchen "wie von Erdboden verschluckt"
Stellen Sie sich vor, sie gehen mit ihrer ganzen Familie im Wald spazieren und auf einmal ist ihre Tochter wie vom Erdboden verschluckt. Erst nach stundenlanger Suche wird sie wieder gefunden. Das erlebte eine Urlauberfamilie am Montag bei Maria Rain. Die Tochter, die sechsjährige Ida, ist mittlerweile wohlbehalten wieder zu Hause. Das Mädchen wurde zehn Kilometer weiter unverletzt gefunden.
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 Vom Mädchen und ihrem vierbeinigen Begleiter fehlte plötzlich jede Spur. |
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Vater: "Auf einmal war sie weg"
Ida lebt in Schweden, ihr Vater ist Österreicher - daher war die Familie schon öfter in Kärnten auf Urlaub. Das riesige Gebiet zwischen Maria Rain, dem Radsberg und Viktring bei Klagenfurt kennt das Mädchen aber nicht.
Ihr Vater, der Arzt Peter Roman schilderte im Radio Kärnten Frühjournal, wie seine Tochter plötzlich mit dem Nachbarshund verschwunden war: "Wir sind zusammen spazieren gegangen und Ida ist dreißig bis vierzig Meter mit dem Hund des Nachbarn vor uns gelaufen. Auf einmal waren sie weg. Keine Spur von ihnen. Ich bin in den Wald und hab ihren Namen gerufen - nichts. Dann bin ich zurück nach Hause, hab das Auto geholt und bin durch die Gegend gefahren, aber es gab überhaupt keine Spur".
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Nach verzweifelter Suche Alarm geschlagen
Eine zeitlang suchte die Familie allein nach der Sechsjährigen, ihre Mutter hat dabei sogar ein Baby auf dem Arm. Dann schlägt die Familie Alarm und bittet um Hilfe. Ein riesiger Suchtrupp startet: Vier Polizeistreifen, die alpine Einsatzgruppe, drei Hundestaffeln der österreichischen Rettungshundebrigade ÖRHB und mehr als 100 Mann der Feuerwehren, der Bergrettung und der Rettungshundebrigade standen im Einsatz.
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Hubschrauberbesatzung entdeckte Kind. |
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Spaziergänger gab Hinweis zur Rettung
Ein Spaziergänger erbrachte schließlich den entscheidenden Hinweis, er habe das Mädchen gesehen. Der Hubschrauber fand schließlich das Mädchen samt seinem vierbeinigen Begleiter - dem Vater fiel ein Stein vom Herzen: "Es kam die Meldung herein, das man sie gesehen hat. Gottseidank haben wir sie wohlbehalten wieder".
Eine Strecke von zehn Kilometern legte die kleine Ida allein zu Fuss durch den Wald zurück -in einem fremden Land, einem Labrador an ihrer Seite und ganz bestimmt auch einer Portion Glück.
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kaernten.ORF.at
Nach vier Tagen im Freien konnten die vier vermissten Schneeschuhwanderer am Dienstag von einem Rettungshubschrauberteam am Großvenediger gesichtet werden. Die Deutschen haben offenbar in einer selbstgebauten Schneehöhle überlebt.
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