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MO | 13.02.2012
Polizeiauto (Bild: Bild: ORF.at/Patrick Wally )
CHRONIK
Zwei Banküberfälle in Völkermarkt
Ein 46-jähriger dreifacher Familienvater hat aus Verzweiflung und Geldnot am Dienstag in Völkermarkt zwei Bankfilialen überfallen. Nach einer Großfahndung wurde er wenig später gefasst.
In der ersten Bank bekam der Täter ein Alarmpaket.
Erstes Geldpaket durch Farbbombe verdorben
Verzweiflung und Geldnot waren die Motive des Bankräubers in Völkermarkt. Der Mann ist 46 Jahre alt und aus dem Bezirk Völkermarkt. Der dreifache Familienvater hat hohe Schulden, bestätigte die Polizei.

Dienstagvormittag stürmte er mit einer geladenen Pistole in die Bank Austria Filiale bedrohte den Bankbediensteten. Geistesgegenwärtig schmuggelte ihm dieser ein Alarmpaket in den Beuterucksack. Das Paket expoldierte, während der Täter aus der Bank flüchtete.

Dem Bankräuber war sofort klar, dass damit die Beute unbrauchbar wurde, denn das Geld wurde rot eingefärbt.
Auf der Flucht Passantin bedroht.
In die nächste Bank gestürmt
Kurzentschlossen stürmte er in die nächste Bank, die BKS, warf den Rucksack weg und forderte abermals Geld. Diesmal gelang die Flucht mit der Beute. Zu Fuß stürmte der Bankräuber davon.

Auf der Flucht bedrohte er eine Passantin, die zufällig seinen Weg kreuzte. Wenige Gassen vom Tatort entfernt endete seine Flucht aber. Die Polizei, die inzwischen eine Großfahnung eingeleitet hatte, verhaftete den Mann und brachte ihn zum Verhör auf den Polizeiposten Völkermarkt.
In Justizanstalt eingeliefert
Der 46-Jährige gestand die Überfälle. Er ist nicht vorbestraft und besitzt die Waffe legal. Er wurde in die Justizanstalt Klagenfurt verlegt.
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