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DI | 14.02.2012
Quad (Bild: APA)
CHRONIK
Mann bei Unfall mit Quad gestorben
In Glanegg (Bezirk Feldkirchen) hat sich Sonntagmittag ein schwerer Unfall mit einem Quad ereignet. Ein 38 Jahre alter Landwirt erlitt einen Genickbruch, er verstarb an der Unfallstelle.
Vermutlich von Ast irritiert.
Über steile Böschung gestürzt
Es hätte ein fröhliche Ausflug mit einem Quad werden sollen, statt dessen wurde es eine Fahrt in den Tod. Der Mann war auf seinem Anwesen in Gramilach mit dem vierrrädrigen, kleinen Geländefahrzeug eine Wiese entlang gefahren.

Als er vom Ast eines Baumes irritiert wurde, versuchte er nach Angaben der Polizei gegenzulenken. Dabei stürzte er über eine steile Böschung und kam auf einem Hohlweg zu liegen.
Das Rettungsteam des Rotkreuzhubschraubers konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
ÖAMTC: Gefahr wird unterschätzt
Der ÖAMTC warnt schon seit langem, dass Quad-Fahrzeuge kein Spielzeug sind - sondern extrem gefährlich. In den letzten Jahren haben die Unfälle mit Quads zugenommen, viele davon enden tödlich. Doch das schreckt nicht ab, kaum wird es wärmer, sind schon wieder viele damit unterwegs.

Und die Gefahr ist groß, warnt der ÖAMTC. Das Fahren mit einem Quad erfordert Fahrtechnik und Körperkraft, heißt es seitens des Automobilklubs. Die vier dicken Räder vermitteln vielen Menschen ein falsches Sicherheitsgefühl, Quads seien in der Fahrtechnik aber weder mit einem Motorrad noch mit einem PKW vergleichbar, so der ÖAMTC.

Die so genannten Fun-Fahrzeuge haben eine schmale Spur, einen kurzen Radstand und einen höheren Schwerpunkt. Zusätzlich ist die Hinterachse zu 100 Prozent gesperrt. Das bedeutet, dass die vierrädrigen Gefährte extrem leicht kippen, warnt der ÖAMTC.
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