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MO | 13.02.2012
Logo der Hypo Alpe-Adria Bank in Klagenfurt (APA/Eggenberger)
JUSTIZ
Hypo: Gemeinsame Ermittlungsgruppe geplant
Die Staatsanwaltschaften in München und in Klagenfurt planen eine gemeinsame Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Hypo Affäre. Dadurch könnte das beschlagnahmte Material in beiden Ländern juristisch verwertet werden.
Verdacht auf undurchsichtige Kreditvergaben
In Klagenfurt besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht, das Ex-Management der Hypo habe bei undurchsichtigen Kreditvergaben auf dem Balkan Millionen veruntreut.

Durch die gemeinsame Ermittlungsgruppe erwartet man sich wertvolle Hinweise aus München, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Erneute Hausdurchsuchungen
Am Freitag hat es indes wieder Hausdurchsuchungen bei der Hypo Group Alpe Adria in Österreich und in Liechtenstein gegeben. Staatsanwälte, Sachverständige und Beamte der Soko-Hypo waren im Einsatz.

Grund für die neuerlichen Durchsuchungen waren laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft, Helmut Jamnig, "weitere im Ermittlungsverfahren gewonnene Erkenntnisse" im Zusammenhang mit zu überprüfenden Finanztransaktionen.
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