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CHRONIK |
28.02.2010 |
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Lawinenopfer in kritischem Zustand
Am Polinik in den Karnischen Alpen (Bezirk Hermagor) hat am Samstag eine Gruppe italienischer Skitourengeher ein gewaltiges Schneebrett losgetreten. Ein 36-jähriger Mann wurde verschüttet. Er wurde gerettet, sein Zustand ist sehr kritisch.
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Freunde hatten Lawinenabgang beobachtet. |
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Von Freunden nach 35 Minuten ausgegraben
Das lösgelöste Schneebrett war - laut Polizeiangaben - 250 Meter lang und 150 Meter breit. Der 36-Jährige wurde etwa 1,5 Meter tief unter den Schneemassen begraben. Ein weiterer Tourengeher aus der Gruppe wurde nur teilweise verschüttet. Er konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt.
Die beiden Freunde der Männer, die den Lawinenabgang beobachtet hatten, begannen sofort mit der Suche nach dem Verschütteten und konnten ihn nach rund 15 Minuten orten und nach weiteren 20 Minuten ausgraben.
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Zustand kritisch. |
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Reanimation noch vor Ort eingeleitet
Da der Verschüttete keine Lebenszeichen von sich gab, wurde er von den Kameraden abwechselnd - bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers - reanimiert.
In weiterer Folge wurde der Italiener vom Rettungshubschrauber Christophorus 7 ins LKH Klagenfurt eingeliefert. Laut Auskunft des LKH ist sein Zustand sehr kritisch.
Seine drei geschockten Tourenkollegen wurden vom Polizeihubschrauber Libelle ins Tal gebracht.
Im Rettungseinsatz standen zwei Mitglieder der Bergrettung mit einem Lawinenhund, zwei Alpinpolizisten, ein Polizeidiensthundeführer und zwei Hubschrauber.
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Drei Lawinenabgänge am Mölltaler Gletscher
Zahlreiche weitere Lawinen sind am Samstag in Kärntens Bergen abgegangen, alleine drei am Mölltaler Gletscher.
Rund 100 Mann von Bergrettung, Alpinpolizei und Feuerwehr haben sechs Stunden lang nach möglichen Verschütteten gesucht. Gegen 17.00 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.
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kaernten.ORF.at; 27.2.10
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Leichter Anstieg der Lawinengefahr
Frischer Triebschnee und der ungünstige Schneedeckenaufbau sorgen in höheren Lagen weiterhin für eine Zunahme der Gefahrenstellen und einen leichten Anstieg der Lawinengefahr, welche allgemein noch mit ERHEBLICH (Stufe 3) beurteilt wird.
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