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MO | 13.02.2012
Lawinengelände (Bild: Pressefoto Marco Riebler)
Lawine vom Samstag
CHRONIK
Wieder Lawinenabgang auf dem Goldeck
Auf dem Goldeck ist am Sonntag wieder eine Lawine abgegangen. In einem anderen Bereich wurden Lawinen abgesprengt. Es gab einige Verwirrung um angebliche Signale eines Lawinenpiepsers, eine Suche wurde gestartet.
Piepsersignal sorgte für Verwirrung.
Sprengungen an anderer Stelle
Am Sonntag um 14.00 Uhr wurden von Mitgliedern der Bergrettung Spittal/Drau im Skigebiet Goldeck Lawinenabsprengungen durchgeführt, damit die Pisten sicher bleiben.

Dann bekamen die Bergretter den Hinweis, Wintersportler hätten an anderer Stelle im Skigebiet Signale eines Lawinenpiepsers empfangen. Es seien auch Skispuren in einem für Wintersportler abgesperrten Bereich gesichtet worden, hieß es. Daraufhin wurde eine Suche mit Hunden gestartet. Das mögliche Piepsersignal dürfte aber von einem unbeteiligen Skifahrer gekommen sein.

Einen Zusammenhang mit den Lawinensprengungen auf dem Goldeck gebe es weder zeitlich noch örtlich, sagte der Leiter der Spittaler Bergrettung, Gerhard Wieser. Die Sprengungen fanden an ganz anderer Stelle statt.
Die Suche wurde abgebrochen.
Kein Hinweis mehr auf Verschüttete
Gerhard Wieser am Sonntagabend zum neuesten Stand: "Wir haben jetzt die Suche abgebrochen, die Lawinenhunde haben keine Witterung aufgenommen, es gibt kein Signal eines Suchgerätes, keine Vermisstenmeldung, daher haben wir abgebrochen. Die Einsatzkräfte sind eingerückt."
Das Skigebiet Goldeck bei Spittal
Skipiste (Bild: ORF)
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