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MO | 13.02.2012
Bus im Straßengraben (Bild: Rotes Kreuz)
CHRONIK
32 Verletzte bei Busunfall
Samstagfrüh ist in der Innerkrems ein Reisebus aus Ungarn mit 83 Jugendlichen und Betreuern an Bord umgekippt und im Straßengraben gelandet. Laut Rotem Kreuz wurden 32 Personen verletzt, drei davon schwer.
In einer Kehre kam der Bus von der Straße ab.
Straße war schneebedeckt
Unfallursache dürfen die winterlichen Verhältnisse gewesen sein, weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt.

Der Reisebus mit Schülern eines Budapester Gymnasiums (zwölf bis 18 Jahre alt) war auf der Straße von Schönfeld (Salzburger Lungau) ins Skigebiet Innerkrems unterwegs. Wenige Kilometer nach der Grenze zu Salzburg "macht die Straße eine Kehre, dort dürfte der Bus von der schneebedeckten Fahrbahn abgekommen sein und ist etwa fünf Meter in den Graben gestürzt", erklärte Peter Kampl, Pressesprecher des Roten Kreuzes.

Die drei schwer verletzten Jugendlichen wurden ins KH Spittal gebracht. Sie hatten teilweise innere Verletzungen erlitten, bei keinem herrscht aber Lebensgefahr.

Die leichter verletzten Kinder und Jugendlichen erlitten vor allem Prellungen, Schnittwunden und Abschürfungen. Sie wurden in die Krankenhäuser Tamsweg, Spittal und Villach abtransportiert. Einige von ihnen konnten am Nachmittag schon wieder in ihr Quartier gebracht werden.
Bus im Straßengraben (Bild: Rotes Kreuz)
Feuerwehrmänner beim Bus (Bild: Pressefoto Marco Riebler)
Rotes Kreuz: Glimpflich verlaufen.
Verletzte wurden in Hotel versorgt
Die unverletzten Passagiere wurden durch die Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes betreut und dann in die Unterkunft zurückgebracht.

Das Rote Kreuz sprach von Glück im Unglück, da der Unfall relativ glimpflich verlaufen sei. Die Witterungsverhältnisse vor Ort (starker Schneefall) erschwerten den Einsatz. Dank Mithilfe des Sporthotels Frühauf, in dem alle Betroffenen versorgt wurden, konnte der Einsatz laut Rotem Kreuz rasch beendet werden.
Jugendliche beim Bus (Bild: Pressefotos Marco Riebler)
Mehr als 100 Helfer im Einsatz.
Großaufgebot von Helfern
Insgesamt standen 60 Männer der Feuerwehren Eisentratten, Kremsbrücke, Leoben Thomatal und Innerkrems im Einsatz. Das Rote Kreuz Spittal war mit fünf Notärzten, 30 Sanitätern, dem Rettungshubschrauber RK 1, acht Mitarbeitern der Krisenintervention und zwölf Rettungsfahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden die Einheiten durch drei Rettungsfahrzeuge und sechs Sanitäter
des Roten Kreuzes Tamsweg.

Ein deutscher Arzt war zufällig vor Ort und übernahm in den ersten Minuten die Versorgung der Verletzten.
Jugendliche werden vom Roten Kreuz betreut (Bild: Pressefoto Marco Riebler)
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