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CHRONIK |
16.02.2010 |
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Wieder 40 Tage Fasten angesagt
Am Aschermittwoch, dem 17. Februar beginnt die Fastenzeit. Den 40-tägigen Osterbrauch wird der Klagenfurter Diözesanbischof Alois Schwarz mit seiner Aschermittwochsliturgie und dem Projekt "Kunst im Dom" einläuten.
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Heuer wird bei der
Messe eine Fastentuch-
installation präsentiert. |
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Tradition und "Kunst im Dom"
Im Klagenfurter Dom hält der Diözesanbischof Alois Schwarz am 17. Feber um 19.00 Uhr die Aschermittwochsliturgie mit Austeilung des Aschenkreuzes. Das gibt die Diözese Gurk in einer Aussendung bekannt.
Musikalisch begleitet wird er dabei von Domchor, Domschola und dem Instrumentalensemble der Klagenfurter Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Wasserfaller. Sie bringen die „Poimeniké litourgia“ von Hermann Markus Pressl zur Aufführung.
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kaernten.ORF.at
Bereits traditionell bildet diese Aschermittwochsliturgie jährlich den Auftakt des Projektes "Kunst im Dom", das 2010 unter dem Motto "LEBENdig" steht und bis einschließlich Ostermontag dauert.
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Sonntage zählen nicht
bei den 40 Fasttagen. |
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40 Tage Fasten in der Wüste
Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige österliche Bußzeit als Vorbereitung auf das höchste Fest im Kirchenjahr, Ostern. Bereits im vierten Jahrhundert war es fester Brauch, sich 40 Tage auf das Hochfest von Ostern vorzubereiten. Da früher an Sonntagen nicht gefastet wurde, werden die Sonntage auch heute bei der Zählung der 40 Tage nicht berücksichtigt.
Dieses bestimmte Zeitmaß leitet sich von der Bibel ab, da die Zahl 40 in der Zahlensymbolik als "heilige Zahl" gilt. Die Zahl 40 wird in der Bibel sehr oft genannt und bezeichnet fast immer eine Zeit des Fastens und Betens, der Wanderschaft und des Erwartens. Im Neuen Testament fastete Jesus 40 Tage in der Wüste, ehe er vom Teufel in Versuchung geführt wurde, und am 40. Tag nach Ostern erfolgte seine Himmelfahrt.
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Das Aschenkreuz steht
für die Endlichkeit
des Menschen. |
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Asche bedeutet Reinigung
In allen Kärntner Pfarren wird am Aschermittwoch bei den Gottesdiensten das Aschenkreuz ausgeteilt, ein Ritus, der seit dem elften Jahrhundert überliefert ist. Seine Wurzeln gehen zurück bis in die Antike, in der Asche nicht nur Zeichen der Vergänglichkeit, sondern auch der Reinigung war. Asche wurde damals als Waschmittel und als Grundlage zur Seifenherstellung verwendet.
Heute ist das Aschenkreuz gleichzeitig ein Hinweis auf die Endlichkeit und Vergänglichkeit des Menschen, ein Symbol für Reinigung und auch ein Hinweis auf die Notwendigkeit zur Umkehr.
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Violett ist die Farbe
der Fastenzeit. |
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Violett heißt "Fasten!"
Die präsentierten Fastentücher sind in violetten Farbtönen gehalten, da violett die Farbe der Fastenzeit ist. Seit mehr als 1.000 Jahren ist der Brauch überliefert, wonach am Aschermittwoch Altarbilder und Kreuze in der Fastenzeit mit diesen Tüchern bedeckt werden.
Mehr als die Hälfte der österreichweit erhaltenen Fastentücher befinden sich in Kärnten, heißt es in der Aussendung der Diözese Gurk. Das älteste und zugleich größte dieser Tücher in Kärnten ist das Gurker Fastentuch, das im Rahmen der Aschermittwochsliturgie im Dom zu Gurk aufgezogen wird.
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