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WIRTSCHAFT |
09.02.2010 |
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Ironman besorgt über Sparpläne
Kärnten muss sparen und schraubt die Ausgaben für Events zurück. Alle Veranstaltungen sollen auf Kosten und Nutzen überprüft werden. Nun meldete sich der Organisator des Ironman, Stefan Petschnig, zu Wort.
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500.000 Euro Förderung für den Ironman. |
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Alarmglocken schrillen
Die Ankündigung von Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) und seinem Koalitionspartner, Tourismuslandesrat Josef Martinz (ÖVP), alle Veranstaltungen zu durchleuchten, sorgt für Diskussionen in der Tourismusbranche und lässt bei den Eventveranstaltern die Alarmglocken schrillen.
Der Ironman-Thriathlon für die angeblich härtesten Sportler wird seit Jahren vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt unterstützt: Sie zahlen jährlich je 250.000 Euro. Den Gegenwert hat Organisator Petschnig von der Agentur Triangle neu berechnen lassen.
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 2.300 Teilnehmer mit vier Begleitern bleiben fünf Tage. |
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"Ohne Unterstützung nicht möglich"
Die Eckdaten: 2.300 Teilnehmer, meist mit vier Begleitpersonen, bleiben im Durchschnitt fast fünf Tage. 80 Prozent empfehlen Kärnten als Urlaubsland weiter.
Das bringe 4,4 Millionen Euro Wertschöpfung und ein positives Image über TV und Medienberichte, argumentiert Petschnig: "Werbewert für die Region Kärnten, das ist nur der Auftritt der Marke. Man hört verschiedene Zahlen - man muss die Kirche im Dorf lassen, was den Markenauftritt anbelangt. Da werden sämtliche österreichische Medien mit Ausnahme des Hörfunks ausgewertet. Wir erzielen damit einen Werbewert von 544.000 Euro."
Für Petschnig ist klar: "Ohne Unterstützung des Landes und der Stadt kann man eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht durchführen."
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Das Gesamtbudget des Sportevents rund um den Wörthersee beträgt etwa 2,2 Mio. Euro, circa 800.000 Euro davon werden mit dem Startgeld der rund 2.300 Athleten aufgebracht. An eine Erhöhung des Startgeldes ist allerdings nicht gedacht.
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Einsparungen im VIP-Bereich möglich. |
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"An der Veranstaltung nicht rütteln"
Gäbe es weniger Sponsorengeld, würden auch Angebot und Erlebnis schmäler. Sobald die Athleten merken, dass gespart wird, gebe es nicht mehr dasselbe Erlebnis.
Er habe aber Verständnis, wenn das Land Kärnten nun im VIP-Bereich sparen wolle, wobei es die Sponsoren seien, die VIP-Karten verlangen, um Kunden nach Kärnten einzuladen, so Petschnig.
"Ich glaube, an der Veranstaltung selbst, an dem Werbewert und Image, an der Rentabilität für Handel, Gastronomie, Hotellerie, da darf nicht gerüttelt werden."
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60 Städte wollen den Ironman abhalten
Für heuer und das nächste Jahr ist der Ironman in Kärnten vertraglich gesichert, jetzt gebe es die Chance, den Thriathlon für weitere fünf Jahre am Wörthersee zu halten.
Petschnig: "Der Weltverband sitzt auf einer Liste mit 60 Städtenamen, die einen Ironman möchten. Das ist weltweit der Fall - für mich wäre es brutal, wenn es hier nicht mehr stattfinden würde."
Er gehe aber optimistisch in die Vertragsverhandlungen in Kärnten, sagte Stefan Petschnig. Vorstellen kann er sich, den Ironman eine Woche vorzuverlegen, damit er in der Vorsaison im Juni stattfindet.
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kaernten.ORF.at; 7.7.10
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