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DI | 14.02.2012
Justizanstalt Klagenfurt (Bild: ORF)
CHRONIK
Gewalttäter erhängte sich in Haft
Jener 24-jährige Klagenfurter, der einen Familienvater vor einer Disko mit einer Schneestange ins Koma geprügelt haben soll, hat sich in der Haft in seiner Zelle erhängt. Sein Opfer schwebt in akuter Lebensgefahr.
Familienvater geht es schlechter.
Opfer ringt mit dem Tod
Der 24-Jährige soll sein Opfer in der Nacht zum 5. Februar mit einem Straßenbegrenzungs-Pflock attackiert und ihm lebensgefährliche Kopfverletzungen zugefügt haben. Das Opfer, ein 29 Jahre alter Familienvater liegt im künstlichen Tiefschlaf und ringt mit dem Tod.
Oberstleutnant Harald Streicher (Bild: ORF)
U-Häftlinge dürfen Alltagsgegenstände behalten.
Mit Gürtel erhängt
Der mutmaßliche Täter nahm sich mit seinem Gürtel das Leben. Seine Leiche wurde am Montag in seiner Gefängniszelle entdeckt.

Untersuchungshäftlinge dürfen alle Gegenstände, die sie für den Alltag benötigen, in die Zelle mitnehmen, sagte der stellvertretende Leiter der Justizanstalt Klagenfurt, Oberstleutnant Harald Streicher, gegenüber dem ORF.
"Selbstmorde nicht zu verhindern"
Auch bei Strafgefangenen seien Selbstmorde nicht zu verhindern, denn jeder Insasse dürfe zum Beispiel Bettwäsche haben. Der 24 Jahre alte mutmaßliche Täter, der sich jetzt erhängte, hätte mit einer Mordanklage rechnen müssen.

Er war schwer drogenabhängig und galt laut Psychologen als Gefahr für die Gesellschaft.
Primar Peter Lind (Bild: ORF) Verschlechterung während der Nacht
Der medizinische Direktor des LKH Klagenfurt, Peter Lind, sagte am Dienstag gegenüber dem ORF Kärnten, dass sich der Zustand des Opfers rapide verschlechtert habe. Zunächst hätte es nach einer leichten Verbesserung ausgesehen, aber in der Nacht wurde der Zustand schlechter. Jede Veränderung der Lagerung erhöhe den Gehirndruck, die Lage sei absolut lebensgefährlich, so Lind.
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