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WIRTSCHAFT |
08.02.2010 |
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Bausparkassen als Gewinner der Bankenkrise
Die Bausparkassen profitieren von der Verunsicherung der Sparer. So verzeichnete Wüstenrot 2009 das beste Ergebnis seit 85 Jahren. Sicherheit werde wieder großgeschrieben, sagt Wüstenrot-Chefin Susanne Riess-Passer.
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Eine Million Neuverträge
Wüstenrot präsentiert mit dem Ergebnis 2009 das beste Jahresergebnis am Bausparsektor seit der Gründung vor 85 Jahren. 2009 habe es eine Million Neuverträge gegeben, sagte Riess-Passer bei der Bilanzvorstellung am Montag in Klagenfurt: "Das zeigt, dass sich am Marktverhalten der Kunden etwas geändert hat."
Sicherheit werde wieder großgeschrieben: Die Fremdwährungskredite und Fondsgeschäfte, die das Bausparen beinahe verdrängt hätten, sind bei den Kunden seit der Krise untendurch. Riess-Passer: "Das Bausparsystem garantiert, das es keine bösen Überraschungen gibt. Deswegen ist es auch politisch richtig, das System zu stärken."
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"Bausparer" statt Fondsgeschäften
Sicherheit werde wieder großgeschrieben: Die Fremdwährungskredite und Fondsgeschäfte, die das Bausparen beinahe verdrängt hätten, sind bei den Kunden seit der Krise untendurch. Riess-Passer: "Das Bausparsystem garantiert, das es keine bösen Überraschungen gibt. Deswegen ist es auch politisch richtig, das System zu stärken."
Wüstenrot liegt am Bausparsektor hinter Raiffeisen und Bausparkasse österreichweit am dritten Platz, in Kärnten deutlich davor. 115.000 Bausparverträge laufen derzeit. 50 hauptberufliche und 280 freie Mitarbeiter bedienen die Kärntner Kundschaft. Erfolgreichste Landesgruppe war 2009 Kärnten-Osttirol.
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oesterreich.ORF.at; 29.1.10
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