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DI | 14.02.2012
Kinder-Skikurs (Bild: ORF)
TOURISMUS
Immer weniger Schulskikurse
Die Kärntner Tourismuswirtschaft schlägt Alarm: Es gibt immer weniger Schulskikurse und nur die Hälfte der 11.000 Skikursteilnehmer aus Kärnten bleibt im Land - obwohl das Land Skikurse in Kärnten fördert.
Quartiere schlecht ausgelastet
Der Rückgang der Schulskikurse trifft die Betriebe doppelt: Zum einen sind die Quartiere schlecht ausgelastet, zum anderen gehen damit gleichzeitig auch die Wintersport-Touristen der Zukunft verloren.

Von den Schulen würden nach wie vor die meisten Skikurse organisiert, sagt die Landesschulinspektorin für Sport, Renate Macher-Meyenburg. Doch auch sie räumt ein, dass die Zahl der Schulskikurse zurück geht. Obwohl der Schulverwaltung bewusst ist, dass davon auch die Tourismuswirtschaft stark betroffen ist.
Wenig Lehrkräfte und zu teuer
Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig, sagt Macher-Meyenburg. Teils wollen die Kinder nicht, teils können sie nicht: "Kinder haben oft nicht mehr die Möglichkeit, mit ihren Eltern am Wochenende Ski zu fahren." Darüber hinaus sei der Wintersport teuer geworden.

Teilweise stünden auch zu wenig Lehrkräfte für die Skikurse zur Verfügung: "Dafür braucht es Lehrkräfte die viel Erfahrung haben und motiviert sind, ihr Wissen weiter zu geben."
Hälfte der Kurse nicht in Kärnten
Besonderer Wermutstropfen für die Wirtschaft: Nur die Hälfte der 11.000 Skikursteilnehmer aus Kärnten bleibt im Lande, der Rest verbringt die Skikurse in Salzburg oder Tirol. Dabei zahlt aber das Land Kärnten den Schülern die Wochenkarte für die Skilifte, wenn sie im Lande bleiben und mindestens fünf Tage in heimischen Betrieben übernachten.
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