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CHRONIK |
07.02.2010 |
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Zwei Lawinenabgänge, ein Toter
Bei einem Lawinenunglück am Nassfeld ist Sonntagnachmittag ein 28-jähriger Student ums Leben gekommen. Glimpflicher ist ein Lawinenabgang am Ankogel ausgegangen, dort wurde niemand verschüttet
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Freundin und Bruder beobachteten Unglück. |
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Schneebrett auf ungesicherter Piste ausgelöst
Der Lawinenabgang auf dem Nassfeld ereignete sich laut Polizeiangaben gegen 15.15 Uhr. Die Freundin und der Bruder des Verunglückten hatten das Unglück beobachtet, konnten den Studenten aber nicht mehr retten. Er verstarb an der Unglücksstelle.
Der Snowboarder aus Hermagor hatte südlich des Watschiger Alm-Liftes die gesicherte Piste verlassen und dadurch ein Schneebrett ausgelöst.
Die Schneemassen haben den Snowboarder mitgerissen. Er wurde gegen einen Baum geschleudert und teilweise verschüttet.
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Reanimationsversuche erfolglos
Seine Freundin und sein Bruder leisteten sofort erste Hilfe. Sie gruben den Schwerverletzten aus und verständigten den Rettungshubschrauber.
Eine Stunde lang versuchten die Retter, den Snowboarder zu reanimieren. Ihr Bemühen blieb aber ohne Erfolg.
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Keine Vermisstenanzeigen, aber auch keine Augenzeugen. |
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Lawinenabgang auf Ankogel: Keine Vermissten
Nach dem Lawinenabgang auf dem Ankogel wurde am Sonntagabend eine stundenlange Suchaktion nach Verschütteten eingestellt.
Wie Bergrettungschef Otmar Striednig gegenüber dem ORF Kärnten bestätigte, gibt es keine Vermisstenmeldungen.
50 Bergretter und sieben Mitglieder der alpinen Einsatzgruppe der Polizei haben mit sechs Lawinenhunden die Schneemassen genau abgesucht, um ausschließen zu können, dass es Verschüttete gibt. Die Suchmannschaften wurden von drei Hubschraubern unterstützt. Das Durchkämmen des Lawinenkegels wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt.
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Wind dürfte Schneebrett ausgelöst haben
Gegen 14.30 Uhr hatte sich im Bereich der Mittelstation - vermutlich wegen des starken Windes - außerhalb der gesicherten Strecke ein Schneebrett von selbst gelöst.
Striednig: "Es gibt dort eine Kurve, die vom Berg herunter zur Mittelstation führt. Die Piste wird dort relativ schmal. Genau an dieser Stelle sind die Schneemassen abgerutscht."
Die Lawine reichte nur einen Meter auf die Piste. Die Anrissbreite war 100 Meter und die Länge des Kegels war etwa 50 Meter.
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Derzeit hohe Lawinengefahr
Die Lawinengefahr wird auf der fünfteiligen Skala auf 3 und 4 geschätzt, das bedeutet erheblich bis hoch
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steiermark.ORF.at; 7.2.10
Ein 39 Jahre alter Obersteirer, der seit Freitag im Gemeindegebiet von Donnersbachwald vermisst war, ist am Sonntag tot geborgen worden. Der Tourengeher war bei der Abfahrt vom großen Bärneck von einer Lawine verschüttet worden.
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kaernten.ORF.at; 6.2.10
Einen Großeinsatz von Bergrettung, Feuerwehr und Alpinpolizei haben am Samstag zwei junge Männer in Mallnitz ausgelöst. Sie hatten sich im unwegsamen Gelände verirrt. Fünf Stunden nach ihrem Hilferuf konnten sie geborgen werden.
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