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DI | 14.02.2012
Fußball des SK Austria Kärnten (Bild: ORF)
Sport
Austria Kärnten darf wieder hoffen
Das in wirtschaftlichen Turbulenzen steckende Schlusslicht der tipp3-Bundesliga, Austria Kärnten, schöpft wieder Hoffnung. Das Angebot einer deutschen Investorengruppe soll nach Abklärung mit Stadt und Land angenommen werden.
800.000 Euro könnten investiert werden
In einer einstündigen Generalversammlung am Montagabend entschieden sich die Anwesenden einstimmig, das vorliegende Angebot einer deutsche Investorengruppe anzunehmen. Der Vertrag ist somit unterschriftsreif. Stadt und Land sind am Zug.

Sollten sie die Infrastrukurförderung ausschließen, befürchtet Präsident Mario Canori, dass dies das Aus für den Fußballverein bedeuten könnte.

"In der laufenden Saison sollen mindestens 800.000 Euro investiert werden, in den Folgesaisonen dann die notwendigen Beträge, die für das sportliche Konzept benötigt werden", sagte Canori am Montagabend gegenüber der APA zu den Plänen der Investorengruppe.
Canori hofft auf öffentliche Unterstützung.
Investorengruppe stellt "Grundbedingung"
Diese wolle den Club via einer Umwandlung in eine Aktiengesellschaft künftig mehrheitlich übernehmen. Die Investoren stellen laut Canori aber "die Grundbedingung, dass das Stadion kostenlos zur Verfügung steht".

Am Dienstag und Mittwoch sollen Gespräche mit Stadt und Land folgen, wo das von Landeshauptmann Gerhard Dörfler geforderte sportliche Konzept präsentiert werden soll.

Damit soll laut Canori ("Somit ist unser Beitrag für eine gesicherte Zukunft geleistet") auch die Voraussetzung für die öffentliche Unterstützung in der Höhe von einer Million Euro für Infrastrukturkosten gewährleistet sein. Wegen dieser Forderung des Vereins war am Freitag auch der "Kärntner Fußballgipfel" ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen.
Investoren bleiben auch in der zweiten Liga.
Auch bei sportlichem Abstieg treu
Die deutschen Investoren sollen dem kriselnden Club jedenfalls auch bei einem sportlichen Abstieg treu bleiben. Für die elf Zähler hinter dem rettenden neunten Tabellenrang liegenden Klagenfurter kein unwesentliches Thema. "Uns wurde zugesichert, dass sie auch den Weg in die zweite Liga und wieder hinaufgehen", meinte Canori.
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