Gutes Geschäft mit Silvesterraketen Trotz Wirtschaftskrise wird auch heuer der Jahreswechsel bunt und laut. Dieser Tage läuft das Geschäft mit dem Silvester-Feuerwerk auf Hochtouren. Die Händler sind mit dem Umsatz bislang sehr zufrieden.
Pro Kopf rund 50 Euro für Raketen Eine knappe Million Euro werden die Kärntner heuer zu Silvester in die Luft schießen. Fast jeder hat durchschnittlich 50 bis 70 Euro für Raketen übrig.
Dass 70 Prozent der Ware im Ausland - teils in Kinderarbeit - erzeugt wird, trübt das Geschäft ebenso wenig, wie die Wirtschaftskrise.
Liebenwein rechnet mit 2,5 Mio. Euro Umsatz Im Inland ist die Meiseldinger Firma Liebenwein - mit 30 Prozent Marktanteil - Österreichs einziger Pyrotechnik-Produzent.
Hans Matthias Liebenwein: "Wir hatten im vorigen Jahr viel Erfolg. Wie es aussieht, wird es heuer gleich bleiben, wenn nicht sogar besser werden. Wir können mit einem Umsatz in der Höhe von 2,5 Millionen Euro rechnen."
Die explosive Ware wird aus Sicherheitsgründen in Containern verkauft.
Hohe Strafen drohen Die meisten Raketen dürfen nur an Erwachsene abgegeben werden. Nicht selten werden Ausweiskontrollen durchgeführt, sagte Sicherheitsbeauftragter Hans Wuzeller.
Wer sich nicht an die Altersgrenze oder an das Knallverbot im Ortsgebiet hält, muss mit bis zu 2.000 Euro Strafe rechnen.