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DI | 14.02.2012
Altersbergbrücke (Bild: ORF)
VERKEHR
Verkehrsbehinderung durch Brückensanierung
Die Altersbergbrücke auf der Tauernauotobahn wird seit Samstagfrüh immer wieder für 15 bis 20 Minuten in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Grund dafür sind Nullmessungen, die für die endgültige Sanierung der Brücke notwendig sind.
Tragwerk punktgenau vermessen
Bei diesen Nullmessungen wird das Tragwerk punktgenau vermessen. Währenddessen darf sich kein Auto auf der Brücke befinden, weil das Schwingungen erzeugen würde, die die Messergebnisse verfälschen, sagte Asfiang-Sprecher Volker Höferl.
Längere Staus sollen nicht vorkommen
Es werden im Laufe des Wochenendes 21. und 22. November 2009 jeweils in der Zeit von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr mehrere Anhaltungen des Verkehrs in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt.

Die Anhaltungen selbst werden jeweils knapp 20 Minuten dauern. Es ist geplant, den Verkehr zwischen den Anhaltungen jeweils eine knappe Stunde lang laufen zu lassen. Die Anhaltungen werden an die Verkehrsdichte angepasst, um keine längeren Staus zu verursachen.
Schwertransport löste Verformungen aus
Die Sanierungsarbeiten mussten im Oktober 2006 eingestellt werde, nachdem ein Schwertransport die Brücke passiert hatte und es zu Verformungen am Tragwerk gekommen war.

Während der sicherheitstechnischen Sanierung blieb die Brücke zwei Monate lang für den gesamten Verkehr gesperrt.
Verzögerung hat auch Vorteile
Dass die Generalsanierung noch immer nicht abgeschlossen ist, liegt daran, dass sich die Asfinag und die Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen erst vor drei Wochen über die Schuld und die Übernahme der entstandenen Mehrkosten geeinigt haben.

Die Verzögerung hat - zumindest aus technischer Sicht - auch einen Vorteil, sagte Höferl: "Im Zuge der Aufarbeitung haben die Statikexperten Fehler in der Planung entdeckt. Dadurch musste das Projekt neu aufgerollt werden. Die Sanierung ist aber nun höherwertig, auch weil es ja in der Zwischenzeit einen technischen Fortschritt gegeben hat."
Mehrkosten: 15 Millionen Euro
Diese höherwertige Ausführung wird allerdings auch um etwa 15 Millionen Euro teurer sein. Immerhin muss die Fahrbahnplatte in Fahrtrichtung Salzburg abgerissen und komplett erneuert werden. Baubeginn ist nun das Frühjahr 2010.

Als spätesten Fertigstellungstermin nennt Höferl das Frühjahr 2011. Dann soll auch die zweite Röhre des Tauerntunnels eröffnet werden. Und dann muss - so die Asfinag - auch das Teilstück zwischen Spittal und Gmünd baustellenfrei sein.
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