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KULTUR |
21.11.2009 |
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Fotopreis für Caroline Heider
Zum ersten Mal wurde heuer der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis der Volksbank in der Kategorie Fotokunst vergeben. Caroline Heider überzeugte die Jury.
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Jury von Qualität überzeugt. |
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Eigenwillige Handschrift
Caroline Heider zeigt eine eigenwillige künstlerische Handschrift. Ihre Werke sind derzeit auch in der großen Fotoausstellung im Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt zu sehen.
"Kunst ist für alle da", ist Caroline Heider, die Gewinnerin des Förderpreises Kunst.Volksbank.Kärnten, überzeugt. Vielleicht hat sie sich auch aus diesem Grund für die Fotografie entschieden, eine Kunstform, die zumindest auf den ersten Blick leichter zugänglich erscheint.
Ihre Fotos haben es aber in sich: Sie arbeitet immer wieder mit Faltungen und verändert so die Oberfläche ihrer Fotos, lässt so eine ganz neue Bildwelt entstehen, die auf normalem fotografischen Weg nicht möglich wäre. Menschen, zum Beispiel die vermeintlich bekannten Fotos von Models, erhalten plötzlich eine ganz neue Gestalt.
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Dreidimensionalität durch Falten der bilder. |
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Preis finanziert neues Projekt
Die 1978 in München geborene und in Kärnten aufgewachsene Künstlerin lebt in Wien und in Kärnten. Das Preisgeld kann sie, wie die meisten jungen Künstler, sehr gut brauchen: "Ich hab mich sehr gefreut, denn der Preis ist eine Förderung, mit der man wirklich was anfangen kann. Er wird ein Projekt finanzieren, das ist grandios, weil ich dadurch neue Arbeiten machen kann."
Spannend an den Arbeiten von Caroline Heider ist auch, dass sie versucht, durch Faltungen verschiedenster Art in die dritte Dimension vorzudringen. Im Extremfall sind die Faltungen so umfangreich, dass aus Fotos Skulpturen entstehen.
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Junge Kunstrichtung
Begeistert vom Mut der Volksbank, sich für eine vergleichsweise junge Kunstrichtung zu entscheiden, waren auch die beiden Jurymitglieder Ulli Sturm und Helgard Springer.
Volksbank-Vorstandsdirektor Gottfried Wulz betonte, dass das Engagement zur Förderung junger Kärntner Künstler nur langfristig Sinn machen kann: "So gesehen war heuer die Sparte Fotokunst spannend, wird sich toll auch im neuen Kundenzentrum in der Bernhardgasse wiederfinden. Es ist auch ein Spannungsverhältnis zwischen einem historischen Gebäude, dem alten Telegraphenamt, und einer modernen Bank."
Am 4. Februar wird die Ausstellung eröffnet.
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