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BILDUNG |
05.11.2009 |
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"Uni-Misere": Aktionstag in Klagenfurt
Die Klagenfurter Hochschülerschaft hat am Donnerstag in Klagenfurt über die Probleme der Hochschulen informiert. Einige Fächer sind überlaufen, auch könnten Zugangsbeschränkungen eingeführt werden.
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Österreichweiter Aktionstag
In ganz Österreich gibt es Proteste an den Universitäten. Hörsäle sind von Studenten besetzt, für Donnerstag wurde zu einem Aktionstag aufgerufen.
In Klagenfurt gibt es solche Aktionen nur auf Sparflamme, die Hochschülerschaft setzt weniger auf Protest als auf Aufklärung: Sie hat in der Klagenfurter Innenstadt einen Informationsstand aufgebaut, wo Passanten über die Probleme der Hochschulen informiert wurden.
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ORF.at
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Sagl: Bildung geht alle an
"Bildung statt Ausbildung" und den"freien Hochschulzugang" forderten die Studenten auf Transparenten. Konkret fordern sie eine Erhöhung der Budgets für die Universitäten um eine Milliarde Euro. Damit könnte das Lehrveranstaltungsangebot den Anforderungen entsprechend erweiteret werden.
Die Situation an den Unis betrifft nicht nur die Studenten, sondern die gesamte Bevölkerung, sagt Stefan Sagl von der Hochschülerschaft Klagenfurt: "Die Bildungsdiskussion muss auch zur Bevölkerung getragen werden. Je mehr für Bildung investiert wird, desto mehr profitiert jeder Einzelne davon."
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Zugangsbeschränkungen möglich
Ansonsten werden sich auch in Klagenfurt Zugangsbeschränkungen künftig nicht vermeiden lassen. Erstmals könnten dies heuer im Massenfach Psychologie notwendig werden. Dort gibt es jetzt schon mehr als 230 Erstsemestrige, im Wintersemester können aber nur 170 aufgenommenen werden. Die Entscheidung darüber, wer weiterstudieren darf, wird also vermutlich die Prüfung über die Einführungsvorlesung Ende Jänner bringen.
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Lengauer: "In Köpfe investieren"
Unterstützt werden die Studenten an ihrem Aktionstag auch von Lehrbeauftragten, Professoren und von der Universitätsleitung. Immerhin gibt es heuer knapp 9.000 Studierende, das sind um sechs Prozent mehr als im vergangenen Wintersemester.
Und für deren Anliegen habe man großes Verständnis, sagt Vizerektor Hubert Lengauer: "Wir haben versucht, viel für die Unis herauszuschlagen, bisher ist uns das nicht gelungen. Vielleicht gelingt dies durch den öffentlichen Druck, damit mehr in intelligente Infrastruktur, nämlich in Köpfe investiert wird."
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kaernten.ORF.at
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