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WIRTSCHAFT |
09.10.2009 |
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Konkursantrag gegen BZÖ eingebracht
Gegen das BZÖ ist am Freitag ein Konkursantrag eingebracht worden. Wie das Gericht bestätigte, kam der Antrag von der Klagenfurter Agentur circle&friends. BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner sieht keinen Grund zur Aufregung.
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Forderung: 30.000 Euro
Circle&friends habe das BZÖ heuer im EU-Wahlkampf betreut. Das BZÖ sei der Zahlung von knapp 30.000 Euro trotz eines gerichtlichen Zahlungsbefehls bisher nicht nachgekommen, hieß es in einer Aussendung der Agentur. Da die vorgegebene Frist abgelaufen sei, "bleibt uns nur noch der legitime Weg eines Konkursantrages".
Noch in der kommenden Woche dürfte der zuständige Konkursrichter entscheiden, ob der Konkurs tatsächlich eröffnet werde oder ob der Antrag zu ergänzen oder abzuweisen ist, sagte Manfred Herrnhofer, der Sprecher des Landesgerichts.
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Bundesgeschäftsführer lag krank im Bett - keine Zahlungen. |
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Petzner: Partei "voll zahlungsfähig"
Trotz des Konkursantrags gegen seine Partei sieht Petzner keinen Grund zur Aufregung. Die Zahlungsverzögerung an die Agentur sei zustande gekommen, weil der einzig Zeichnungsberechtigte im BZÖ, Bundesgeschäftsführer Manfred Stromberger, krankheitshalber ans Bett gefesselt sei.
"Die ausstehende Überweisung wird Mitte kommender Woche erfolgen, damit ist die Angelegenheit dann vom Tisch", sagte Petzner am Freitag gegenüber der APA.
"Jeder unserer Auftragnehmer hat sein Geld gesehen", sagte der Generalsekretär. Das BZÖ sei in jedem Fall "voll zahlungsfähig". Dass man sich mit der Überweisung der knapp 30.000 Euro zu viel Zeit gelassen habe, wollte Petzner so nicht gelten lassen: "Gut Ding braucht eben Weile."
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