|
|
 |
 |
SOZIALES |
25.09.2009 |
|
|
|
|
Land setzt auf "Barrierefreiheit im Tourismus"
Der Kärntner Tourismus will verstärkt eine neue Zielgruppe ansprechen: Für beeinträchtigte und behinderte Menschen werden Umbauten in den Betrieben verstärkt gefördert. Geplant ist auch eine Wohnbaunovelle für barrierefreies Bauen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Martinz: Enorm große Zielgruppe
Am 8. Oktober findet die erste Fachtagung zum Thema "Barrierefreiheit im Tourismus" in Kärnten statt. Die Zielgruppe für den heimischen Tourismus sei enorm groß, sagt Tourismuslandesrat Josef Martinz (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung. Alleine in Österreich gebe es über 600.000 "beeinträchtigte aber reisewillige Menschen", europaweit seien es 134 Millionen Menschen.
Martinz: "Sie wollen alle gerne auf Urlaub fahren, doch müssen sie zur Bewältigung alltäglicher Dinge auch ein entsprechendes Angebot in unseren Tourismusbetrieben vorfinden."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mehr Förderung für Umbauten
Daher soll eine neue Förderrichtlinie des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds für den Tourismus geschaffen werden, um Umbauten in den Betrieben zu forcieren. " In der Kärnten Werbung wurde ein eigener Koordinator eingesetzt. Derzeit gebe es in Kärnten 40 auf ihre "Barrierefreiheit" geprüfte Hotels, so Martinz.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Wohnbaunovelle soll 2010 in Kraft treten |
|
|
|
Lift schon ab 2. Stockwerk
Ab 2010 tritt auch eine Wohnbaunovelle in Kraft, die laut Soziallandesrat Christan Ragger (BZÖ) in Kürze verabschiedet wird. Demnach müssen Wohnbaugenossenschaften schon bei Gebäuden mit einem zweiten Stockwerk einen Lift einbauen. Ebenso gebe es für barrierefreies Bauen erhöhte Wohnbauförderungsdarlehen, sagt Ragger.
Weiters sei eine Steuerungsgruppe in der Landesregierung damit beschäftigt, Barrieren für beeinträchtigte und behinderte Menschen in Kärnten zu erfassen, um diese möglichst ausräumen zu können.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
kaernten.ORF.at
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|