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VERKEHR |
15.09.2009 |
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ÖBB kappen Züge von Villach nach Salzburg
Der ÖGB übt Kritik am Fahrplan der ÖBB: Ab Dezember werde eine Intercity-Verbindung von Villach nach Salzburg gestrichen. Schüler und Pendler würden so frühestens um 9.48 Uhr in Salzburg eintreffen.
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"Für viele unüberwindbare Schwierigkeiten"
Der Fahrplan der ÖBB für das kommende Jahr sieht laut ÖGB einen ersatzlosen Entfall von Intercity-Zugleistungen der Strecke Villach – Salzburg und umgekehrt vor.
Wer in Zukunft mit dem Zug von Villach nach Salzburg fahren muss, werde frühestens um 9.48 Uhr im Zielbahnhof eintreffen, heißt es in einer Aussendung. Durch den Wegfall des IC 597 werde diese Neuerung vor allem für zahlreiche Kärntner, die ihren Arbeitsplatz in Salzburg haben, sowie für Kärntner Schüler, die täglich nach Salzburg pendeln müssen, problematisch.
"Die Menschen, die an den Rändern der Bundesländer leben, werden dadurch stark benachteiligt. Für viele von ihnen werden sich unüberwindbare Schwierigkeiten ergeben", kritisiert Alfred Graschl, Regionalsekretär des ÖGB Villach/Hermagor.
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ÖGB fordert Aufrechterhaltung der Verkehrsverbindungen. |
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Negativer Effekt für Wirtschaft erwartet
Die Sparmaßnahme habe für die Region Villach/Hermagor auch als Wirtschaftsstandort negative Folgen. Graschl: "Die Anbindung zu anderen Ballungszentren ist ein wesentliches Kriterium für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region."
Der ÖGB Villach/Hermagor fordert daher, dass Verkehrsverbindungen auch in den Morgen- und Abendstunden aufrecht erhalten werden und verweist auf das Regierungsprogramm, in dem sich der Bund zu einem attraktiven öffentlichen Verkehrsangebot bekennt.
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