Kärnten ORF.at
MI | 11.04.2012
Taucher im Längsee (Bild: FF St. Veit/Jürgen Sampl)
LÄNGSEE
Riesensuchaktion wegen Missverständnis
Ein Jugendlicher, der einen "Köpfler" in den Längsee machte, löste unbeabsichtigt eine große Suchaktion aus. Eine Badbesucherin dachte, der Jugendliche wäre untergegangen. 23 Taucher suchten nach ihm.
Notruf einer Zeugin ging ein.
Badegast angeblich nicht mehr aufgetaucht
Am Mittwoch gegen 18.00 Uhr ging nach Informationen der FF St. Veit/Glan ein Notruf ein, wonach ein junger Mann von einem Badesteg aus in den Längsee gesprungen und nicht mehr aufgetaucht sei.

Nach der Alarmierung mehrerer Feuerwehren gingen die ersten vier Taucher ins Wasser und begannen mit der Suche. Das Schlossbad war gut besucht, das Wasser an der fraglichen Stelle sechs Meter tief.
Wer rief die Retter?
Suche nach Zeugin
Eine Zeugin im Bad bestätigte, dass sie gesehen habe, wie ein junger Mann ins Wasser gesprungen sei. Sie habe aber nicht die Rettungskräfte verständigt, dies müsse jemand anders gewesen sein.

Neben der Suche nach dem vermeintlich Ertrunkenen begann nun im Bad die Suche nach der Person, die die Einsatzkräfte verständigt hatte.
Taucher im Längsee (Bild: FF St. Veit/Jürgen Sampl)
Zeugin erkannte den Jugendlichen.
17-Jähriger meldete sich
Mittlerweile trafen Taucher der Berufsfeuerwehr mit der Hubschrauber des Innenministeriums ein. Zwei Tauchtrupps waren nun im Einsatz. Ein 17-jähriger Jugendlicher meldete sich schließlich und sagte, er sei ins Wasser gesprungen, aber nach ca. zehn Metern wieder aufgetaucht.

Auch die Dame, die die Retter gerufen hatte, konnte ausfindig gemacht werden. Die 67-jährige Wienerin bestätigte, den 17-Jährigen beim Kopfsprung gesehen zu haben. Der Einsatz war demnach um 19.30 Uhr beendet.
Mehr als 90 Retter im Einsatz.
Riesenaufgebot der Rettungskräfte
Im Einsatz waren nach Informationen der FF St. Veit - FF St.Veit/Glan: 23 Mann (drei Taucher), FF Thalsdorf: zehn Mann (zwei Taucher), FF Launsdorf: 16 Mann, FF Passering: 15 Mann, BF Klagenfurt: Vier Taucher, Rotes Kreuz: fünf Mann samt Notärztin, Polizei: Hubschrauber, vier Mann, Wasserrettung: 26 Mann (14 Taucher).

Seitens der Wasserrettung waren folgende Ortstellen im Einsatz: Längsee, Krumpendorf, Sattendorf, Klagenfurt, Villach, Keutschach und Bodensdorf.
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