Kärnten ORF.at
MI | 11.04.2012
Taucher (Bild: ORF)
CHRONIK
Zweiter Badetoter innerhalb weniger Tage
Taucher haben am Mittwochabend innerhalb weniger Tage den zweiten Toten aus dem Wörthersee bergen müssen. Ein 45-jähriger Urlauber aus der Steiermark ist in Velden ertrunken. Er dürfte im Wasser einen epileptischen Anfall erlitten haben.
20 Meter vom Ufer entfernt ging der Mann unter.
45-jähriger Steirer ertrank bei Velden
Nachdem am vergangenen Wochenende ein 29 Jahre alter Student im Klagenfurter Strandbad ertrunken war, kam am Mittwoch für einen 45 Jahre alten Mann aus Weißkirchen in der Steiermark jede Hilfe zu spät.

Er war kurz nach 19.30 Uhr gemeinsam mit seiner Familie und einer Bekannten im See geschwommen, als seine Frau bemerkte, dass ihr Mann - etwa 20 Meter vom Ufer entfernt - untergegangen war. Sie alarmierte sofort die Einsatzkräfte.
Wasserrettung (Bild: ORF)
Taucher der Feuerwehr fanden den Steirer eine Stunde, nachdem er untergegangen war.
Toter wurde aus 9,5 Meter Tiefe geborgen
Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt wurden mit dem Polizeihubschrauber nach Velden geflogen. Im Einsatz standen auch der ÖAMTC-Rettungshubschrauber und Männer der Feuerwehren Klagenfurt, Krumpendorf, Töschling, Villach, Velden und Wernberg.

Eine Stunde nachdem der Mann untergegangen war, wurde der Familienvater aus neuneinhalb Meter Tiefe geborgen. Es wird vermutet, dass er während des Schwimmens einen epileptischen Anfall erlitten hatte.

Sylvester Krassnig, Taucher von der Feuerwehr Krumpendorf, erzählte, dass das Wasser sehr stark verschmutzt war, weshalb sich die Taucher nur vortasten konnten. Der Einsatz der Tauchkräfte dauerte insgesamt acht Minuten.
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