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VERKEHR |
29.06.2009 |
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VCÖ: Straßenverkehr nimmt ab
Der Verkehrsclub Österreich untersucht regelmäßig das Verkehrsaufkommen. Die meist befahrene Straße in Kärnten ist die A2 bei Velden. Festgestellt wurde ein genereller Rückgang, das stellt manches Projekt in Frage.
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A2 bei Velden ist Spitzenreiter bei der Anzahl der Autos. |
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35.372 Pkws täglich auf Wörtherseeautobahn
Christian Gratzer vom VCÖ im Gespräch mit Radio Kärnten: "Die VCÖ-Untersuchung hat gezeigt, dass in Kärnten die A2 bei Velden-Ost den absolut stärksten Verkehr aufweist. Hier sind im Schnitt jeden Tag 35.372 Pkws und Lkws unterwegs. Eine beeindruckend starke Menge. Für die Anrainer natürlich eine starke Belastung."
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80 Prozent Pkw-Verkehr
Wie ist das Verhältnis zwischen Pkws und Lkw, das auch Aufschluss über die Transitbelastung? Gratzer: "Über das ganze Land gesehen sind 80 Prozent des Verkehrs Pkw-Verkehr und 20 Prozent Lkw-Verkehr. Das ist natürlich bei einzelnen Strecken unterschiedlich."
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Hoher Spritpreis und jetzige Wirtschaftskrise lassen Verkehr abnehmen. |
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Wirtschaftskrise macht sich bemerkbar
Macht sich die Wirtschaftskrise auch beim Verkehr bemerkbar? Gratzer: "Das ist richtig, durch die Wirtschaftskrise hat es eine Abnahme beim Verkehr gegeben. Was hier sehr interessant ist, wenn man sich die letzten Jahre ansieht, schon im Vorjahr, als es noch keine Wirtschaftskrise gab, aber als der Spritpreis sehr hoch war, ist der Verkehr ebenfalls zurück gegangen."
Gratzer weiter: "Wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen, müssen wir damit rechnen, dass der Straßenverkehr nicht mehr weiter steigen wird. Wenn weltweit der Wirtschaftsmotor wieder läuft, werden die Ölpreise sehr stark steigen, das sagen die Energieexperten. Dann ist auch damit zu rechnen, dass der hohe Spritpreis den Straßenverkehr einbremsen wird."
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Viele Daten, die Projekten zugrunde liegen sind aus den 90er-Jahren. |
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VCÖ: "Viele Projekte nicht mehr notwendig"
Wie sehen die Experten des VCÖ anstehende Straßenausbaupläne? Gratzer: "Das heißt, dass die geplanten Straßenprojekte in diesem Ausmaß nicht mehr notwendig sind. Viele der geplanten Autobahn- und Schnellstraßenprojekte datieren aus Daten aus den 90er-Jahren oder Anfang 2000. Hier waren die Prognosen völlig andere. Die Wirklichkeit hat sich merkbar verändert."
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VCÖ vermutet, dass der Vollausbau der S37 nicht mehr nötig sein wird. |
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S37-Ausbau: "Notwendigkeit nachprüfen"
Auf die Frage, ob von den Veränderungen auch der geplante Vollausbau der S37, der St. Veiter Schnellstraße, gelte, sagte Gratzer: "Hier schlagen wir vor, dass man aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen sich die tatsächlichen Verkehrsprognosen nochmals anschaut. Auf Basis einer neuen Wirtschaftlichkeitsprüfung und aktueller Verkehrsprognosen soll man die Entscheidung treffen, ob man die Straße braucht, oder nicht. Wir vermuten, dass dieser Ausbau nicht notwendig sein wird."
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kaernten.ORF.at; 26.2.09
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